Brandenburger Behindertenbeirat: Barrierefreies Bauen muss Standard werden

Es ist längst noch nicht selbstverständlich, dass Behinderte in ein öffentliches Gebäude gelangen können.

Marianne Seibert, Vorsitzende des Landesbehindertenbeirates (l.) und Sozialministerin Diana Golze (r.) (Foto: MASGF)

Marianne Seibert, Vorsitzende des Landesbehindertenbeirates (l.) und Sozialministerin Diana Golze (r.) (Foto: MASGF)

Der Brandenburger Landesbehindertenbeirat will die Pflicht für barrierefreies Bauen öffentlicher Gebäude im Baurecht verankern. Es sollte Sanktionen geben, wenn dagegen verstoßen werde, sagte Marianne Seibert, Vorsitzende des Landesbehindertenbeirates.

Am Donnerstag beraten darüber Vertreter des Beirates mit Politikern, Mitarbeitern von Ministerien und kommunalen Interessenvertretern. Vorab müsse etwa geklärt werden, ob beispielsweise ein Rollstuhlfahrer auch in ein öffentliches Gebäude gelangen könne. In Brandenburg leben rund 480.000 Menschen mit Behinderungen. Davon sind rund 325.000 schwerbehindert.

(RP/dpa/bb)

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