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Bundestagswahl: Auch in Mecklenburg-Vorpommern viele Hürden für Behinderte

Nur in Schwerin gelten alle Wahlräume als barrierefrei.

Schweriner Schloss (Foto: Uli Carthäuser/pixelio.de)

Schweriner Schloss (Foto: Uli Carthäuser/pixelio.de)

In Mecklenburg-Vorpommern sind – wie in ganz Deutschland – viele Wahllokale nicht behindertengerecht. Wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab, weist von den großen Städten des Landes lediglich Schwerin alle Wahlräume als barrierefrei aus: Der Zugang ist dort ohne Treppen, Stufen oder Absätze möglich.

In Stralsund ist hingegen ein Drittel der 39 Wahllokale nicht mit Rollstuhl oder Rollator erreichbar. In Greifswald sind es 29 Prozent, in Wismar 18 Prozent, in Rostock 16 Prozent und in Neubrandenburg 15 Prozent. Für Blinde und Sehbehinderte werden in der Regel keine Stimmzettel-Schablonen vorgehalten. Betroffene können und müssen sie vorher beim Landesblindenverein (Telefon: 0381/778980) bestellen. Dies ist auch für Nichtmitglieder kostenlos.

(RP/dpa)

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