„Bundesteilhabegesetz? – Immer noch eine Diskriminierung für die Gebärdensprachgemeinschaft!“

Podiumsdiskussion am kommenden Samstag in Köln – großes Interesse schon im Vorfeld.

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Am Samstag, 9. April 2016, findet von 14 Uhr bis 17 Uhr im Forum VHS, Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcillienstr. 29-33 in 50667 Köln eine Podiumsdiskussion statt zum Thema: „Bundesteilhabegesetz? – Immer noch eine Diskriminierung für die Gebärdensprachgemeinschaft!“

Der Veranstalter Arbeitskreis Sign Teilhabe wird dabei vom Verband für Gebärdensprachkultur Köln und Umland e. V. unterstützt. Der Arbeitskreis ist, so heißt es in der Ankündigung,

„eine unabhängige und freiwillige Interessenvertretung der Gebärdensprachgemeinschaft. Er wurde durch den Entwurf zur sozialen Teilhabe, formuliert durch das Forum der behinderten Juristen und Juristinnen, aus freiwillig und ehrenamtlich arbeitenden MitarbeiterInnen aus ganz Deutschland und sogar aus USA (in Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln, Experten, etc.) aufgebaut mit dem Ziel, die Öffentlichkeit über unsere Bedürfnisse, Rechte und Forderungen zu informieren.“

Auf folgende Fragen soll die Podiumsdiskussion Antworten liefern:

  • Wie weit sind wir bei der Umsetzung des Rechtes auf umfassende Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Hörbehinderung?
  • Warum werden unsere Bedürfnisse und Forderungen nicht berücksichtigt? Sind wir keine mündigen Bürger mehr?

Teilnehmer der Diskussionsrunde sind U. Schummer (CDU/CSU), C. Rüffer (Bündnis90/Die Grünen), E. Scho-Antwerpes (SPD), R. Raule (GV Hamburg), J. Probst (Betroffene), C.-W. Rößler (FbJJ) und J. Eichler (Akr Sign Teilhabe). Moderator ist T. Mitterhuber (Journalist vom DGZ).

Die Veranstaltung ist mit über 300 Personen bereits ausgebucht.

Webseite: www.sign-teilhabe.vgku.de
Facebook: https://www.facebook.com/SignTeilhabe

(RP/PM)

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