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Bundesweit einzigartige Polio-Abteilung in Koblenzer Klinik eröffnet

Rund 2 Millionen Euro investiert: Schwerpunkt ist das Post-Polio-Syndrom.

Unser Post-Polio-Experte: ROLLINGPLANET-Redakteur Lothar Epe mit Enkelkind

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Eine bundesweit einzigartige Station für Polio-Patienten ist im Koblenzer Brüderkrankenhaus St. Josef eröffnet worden. Kein anderes Krankenhaus in Deutschland verfüge über eine solche Station speziell für an Polio erkrankte Menschen, teilte das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium am Donnerstag in Mainz mit.

Die Station wird sich demnach um Patienten kümmern, die von den Folgen einer Kinderlähmung leiden. Diese werden unter dem Begriff Post-Polio-Syndrom (siehe auch die ROLLINGPLANET-Links unterhalb dieser Nachricht) zusammengefasst und können noch Jahrzehnte nach einer Infektion auftreten. Dazu zählen etwa Müdigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Schlaf- und Atemprobleme.

Beim Bau der Station wirkten nach Ministeriumsangaben auch Betroffene und Selbsthilfeverbände mit. Das Land förderte das Projekt mit insgesamt 1,8 Millionen Euro, der Eigenanteil des Krankenhausträgers lag den Angaben zufolge bei rund 200.000 Euro. Leiter des Polio-Zentrums ist Dr. Axel Ruetz

Internet: Polio-Zentrum Koblenz

(dpa)

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