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Chemnitz hat neue Vorzeigeschule für Blinde

36 Millionen Euro flossen in den Campus für sehbehinderte Schüler.

Landesblindenschule in Chemnitz (Foto: Sächsisches Immobilien- und Baumanagement)

Seit drei Jahren wurde an drei denkmalgeschützten Gebäuden von 1905 gearbeitet und wurden neue Räumlichkeiten geschaffen: Heute übergab Sachsen offiziell das neue Campusgelände der Landesblindenschule in Chemnitz. „Das gestalterische Konzept berücksichtigt subjektive Besonderheiten der Nutzer, so sind die Räume klar strukturiert, farbliche Gliederungen der Funktionsbereiche erleichtern die Orientierung für sehbehinderte Schüler“, heißt es. Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) sagte heute, die Lebens- und Lernbedingungen für Betroffene hätten sich enorm verbessert.

Die Maßnahme wurde innerhalb des Investitionsprogramms „Zukunft Bildung und Betreuung“ realisiert. In den vergangenen sieben Jahren investierten der Bund und Sachsen 36 Millionen Euro. Das Geld floss unter anderem in den Neubau einer Schule für schwerstmehrfach- und lernbehinderte Schüler, den Umbau eines Gebäudes als Gymnastik- und Mehrzweckhalle sowie in die Modernisierung weiterer Heim- und Schulgebäude.

Neben der Schule ist auf dem Gelände auch das Landeszentrum zur Betreuung Blinder und Sehbehinderter und das Förderzentrum Chemnitz untergebracht. Die Einrichtungen gehörten zu den modernsten ihrer Art in Deutschland, sagte Kurth. Derzeit erhalten 160 blinde und sehbehinderte Schüler in Chemnitz Unterricht und Betreuung.

(RP/dapd)

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