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China: Sie kämpft für die Menschenrechte und wurde gefoltert, bis sie ein Krüppel war

Ni Yulan

Ni Yu erhielt den Human Rights Defenders Tulip Awards 2011. Die Menschenrechtsanwältin wurde mehrfach inhaftiert. Durch die Folter erlitt sie bleibende Schäden und kann sich heute ohne Krücken oder Rollstuhl nicht mehr frei bewegen.

Am 22. Dezember gab die holländische Regierung die Verleihung des Human Rights Defenders Tulip Awards 2011 (sinngemäß übersetzt: „Tulpen Preis für die Verteidigung der Menschenrechte“) bekannt. Ausgezeichnet wurde die chinesische Menschenrechtsanwältin Ni Yulan.

Eigentlich findet die Vergabe des Preises am 10. Dezember statt, dem Tag der Menschenrechte. Doch dieses Jahr kam es zu Verzögerungen: Ni befand sich in Haft und musste auf ihren Gerichtsprozess warten. Ihre Familie war um ihre Sicherheit besorgt.

Ni wurde in der Vergangenheit mehrfach inhaftiert und gefoltert, weil sie chinesischen Bürgern geholfen hatte, gegen Zwangsräumungen vorzugehen. Ihr wurde untersagt, als Anwältin zu arbeiten. Durch die Folter erlitt sie bleibende Schäden und kann sich heute ohne Krücken oder Rollstuhl nicht mehr frei bewegen.

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