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Chinesische Ärzte züchten Nase auf Stirn eines Mannes

Und in Afghanistan operieren Ärzte Baby mit zwei Köpfen.

So geht es auch: Nase auf der Stirn (Foto: dpa)

So geht es auch: Nase auf der Stirn (Foto: dpa)

Hier kommen zwei neue Nachrichten von ROLLINGPLANET, dem weltweit führenden Fachmagazin für Nachwuchsmediziner, die Special Effects mögen.

Ärzte in China haben eine Nase auf der Stirn eines Mannes gezüchtet. Der 22 Jahre alte Xiaolian hatte seine Nase nach einem Verkehrsunfall vor rund einem Jahr verloren. „Das ist ein großer Schritt für die Medizin in China“, sagte ein Arzt im Krankenhaus der Stadt Fuzhou in der südchinesischen Provinz Fujian der Nachrichtenagentur dpa am Freitag.

Xiaolian war nach dem Unfall nicht ins Krankenhaus gegangen. Danach hatte eine Infektion seine Nase so sehr zerstört, dass die Mediziner sie nicht mehr retten konnten.

Stattliche Größe

Die Ärzte entschlossen sich daraufhin zu einer außergewöhnlichen Maßnahme: Mit Material seiner Rippen formten sie Schritt für Schritt eine neue Nase auf der Stirn des Mannes. Mittlerweile ist die neue Nase auf eine stattliche Größe herangewachsen. „Sie ist bereits gut durchblutet“, sagte der Arzt. Bald könne sie an die Stelle der ursprünglichen Nase transplantiert werden.

„Dies ist der erste Eingriff dieser Art in China“, sagte der Mediziner. Auch international habe es erst wenige solcher Rekonstruktionen gegeben. Vergangenes Jahr hätten britische Ärzte mit einer ähnlichen Technik die Nase eines Mannes aufgebaut, der sein Riechorgan durch Krebs verloren hatte.

Kurzer Schwenk nach Afghanistan

Ärzte in Afghanistan haben einem drei Monate alten Baby einen zweiten Kopf entfernt, der mit dem Schädel verwachsen war. Dem kleinen Mädchen gehe es nach der Behandlung gut, sagte Ahmad Obaid Mojaddidi, ein Chirurg im Provinzkrankenhaus von Nangarhar im Osten des Landes, am Freitag.

Die ohne moderne Ausrüstung ausgeführte Operation sei einer der kompliziertesten Eingriffe in der Region gewesen, sagte er. Die Ärzte gehen davon aus, dass der zweite Kopf von einem weiteren Fötus stammt, der sich nicht entwickelt hatte.

(dpa)

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7 Kommentare

  • Vera Hinterdorfer

    Himmel! Warum tut man das?! Abgesehen davon, dass grauslich ist – es ist immer schlecht in die Natur einzugreifen! Ertrinkt der wenns regnet?

    27. September 2013 at 14:25
  • Karola Bu

    hoffentlich wird das nicht der neuste modetrent! aber ist nützlich wenn man mal die brille hochschieben will, fällt dann nicht so leicht runter! ***GRINS***

    27. September 2013 at 14:31
  • Ramm Katze

    LOL Das ist ein netter Fake! Der Mann, dem sie angeblich eine Nase am Stirn haben zuwachsen lassen, sollte es eben durchmachen, weil er seine Nase verlor. Dabei ist seine eigene Nase sehr offensichtlich mitten im Gesicht. Und das ist alles nix als Sci-Fi.

    27. September 2013 at 14:39
  • Rollingplanet

    Nein, kein Fake – jedenfalls haben wir die Meldung von der Nachrichtenagentur dpa, die wesentlich seriöser ist als ROLLINGPLANET.

    27. September 2013 at 15:27
  • georg merklein

    liebe frau hinterdorfer, um ihre frage zu beantworten: es gibt genug eingebildete zeitgenossen auf dieser welt, die ihre (an ihrem richtigen platz sitzende) nase so hoch tragen, dass es hier mit sicherheit hineinregnet. wenigstens hat dieser mann den vorteil, dass er im wasser schnorcheln kann…

    27. September 2013 at 22:56
  • Anders Gonalt

    Its better to have the nose there than in the asshole

    28. September 2013 at 00:27
  • Anton

    Jetzt lasst doch dem armen Mann seine Nase!

    28. September 2013 at 15:42

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