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Christoph Harting: Da will sich schon wieder jemand nicht in den Rollstuhl setzen

Auch der Olympiasieger möchte auf keinen Fall Mitglied im ROLLINGPLANET-Club werden.

Noch ganz gut zu Fuß: Christoph Harting im August 2016 in Rio de Janeiro bei der Siegerehrung für seinen Olympiasieg. (Foto: dpa)

Noch ganz gut zu Fuß: Christoph Harting im August 2016 in Rio de Janeiro bei der Siegerehrung für seinen Olympiasieg. (Foto: dpa)

Diskuswurf-Olympiasieger Christoph Harting hat als letztes großes sportliches Ziel die Olympischen Spiele 2028 im Blick. „Ich hoffe, dass ich gesund bleibe. Denn ich möchte diesen Sport noch mindestens acht, maximal zwölf Jahre machen, also zwei bis drei
Olympiaden“, sagte der 26 Jahre alte Berliner der heutigen „Sport Bild“ in einem Interview. Gesundheit ist für den jüngeren Bruder von London-Olympiasieger Robert Harting das höchste Gut:

„Ich versuche, weitgehend sorgsam mit meinem Körper umzugehen. Kein sportlicher Erfolg dieser Welt ist es wert, irgendwann im Rollstuhl zu sitzen“,

meinte Christoph Harting.

Bei den Sommerspielen 2028 wäre der Goldmedaillengewinner von Rio de Janeiro 37 Jahre alt. Hartings großes Vorbild für eine lange und erfolgreiche Karriere ist der US-Amerikaner Al Oerter – der legendäre Diskuswurf-Olympiasieger von 1956, 1960, 1964 und 1968. „Hier inspiriert mich der erste Sportler, der es geschafft hat, bei vier aufeinanderfolgenden Sommerspielen in einer Einzel-Sportart zu gewinnen.“ Oerter war bei seinem vierten Olympiasieg – 1968 in Mexiko-Stadt – 32 Jahre alt.

(dpa)

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4 Kommentare

  • Michael Szutschek

    Was soll uns der Artikel sagen? 🤔

    15. März 2017 at 15:05
    • Kerstin Rogge

      Dass es kein wunder ist, wenn es so viele Vorurteile gegen Menschen mit Behinderung gibt, wenn der Rollstuhl als schlimmste Sache der Welt empfunden wird

      15. März 2017 at 15:31
      • dasuxullebt

        Würden Sie denn wirklich der Aussage „Kein sportlicher Erfolg dieser Welt ist es wert, irgendwann im Rollstuhl zu sitzen“ nicht zustimmen?

        16. März 2017 at 23:36
  • Dietlind Brüchert

    Na, freiwillig „wollen“ muss ja nun kein Mensch. Ich fänd’s auch hübscher ohne!

    15. März 2017 at 18:13

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