COPD: Welche Sportart eignet sich für chronisch Lungenkranke?

Bewegungsmangel führt zu häufigeren Krankenhausaufenthalten und vermehrten Todesfällen.

Nordic-Walking-Stöcke (Foto: Gisela Peter/pixelio.de)

Nordic-Walking-Stöcke (Foto: Gisela Peter/pixelio.de)

Chronisch lungenkranke Menschen sollten körperlich aktiv bleiben. Denn während regelmäßiger Sport den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen kann, führt Bewegungsmangel zu häufigeren Krankenhausaufenthalten und vermehrten Todesfällen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hin. Bereits im frühen Krankheitsstadium sollten Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), mitunter auch als Raucherlunge bekannt, regelmäßig aktiv sein, so die Experten.

Wegen zunehmender Luftnot meiden viele Betroffene Anstrengungen und verlieren rapide an Leistungsfähigkeit, wie die DGP erklärt. Dagegen könnten schon täglich 15 bis 30 Minuten rasches Spazieren oder Nordic Walking möglicherweise den Verlauf der Krankheit verbessern. Laut DGP leiden drei bis fünf Millionen Menschen in Deutschland an einer COPD. Rund 90 Prozent haben geraucht oder rauchen immer noch. Symptome für eine beginnende COPD können langanhaltendes Husten mit zähem Schleim und Atembeschwerden sein. Dann sollte man laut DGP sofort zum Arzt.

(dpa/tmn)

Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

1 Kommentar

  • Manfred Wolter

    Wenn dann noch eine Herzinsuffizienz dazu kommt, dann klappt das nicht mehr mit 15-10 min raschem Spazierengehen oder Nordic Walking

    9. März 2016 at 23:33

KOMMENTAR SCHREIBEN