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Da ist er wieder: Der Schuldirektor Westhoff (der keine Inklusion will)

Staatsanwaltschaft Münster ermittelt: Inklusionsbefürworter beleidigt?

Pädagoge Dr. Willhelm Westhoff (Foto: Realschule der Stadt Ennigerloh)

Pädagoge Dr. Willhelm Westhoff (Foto: Realschule der Stadt Ennigerloh)

„Wegen Männern wie ihm hat es Inklusion schwer“, stellte ROLLINGPLANET im Oktober vergangenen Jahres Dr. Wilhelm Westhoff, den Direktor der Realschule Ennigerloh im Münsterland (Nordrhein-Westfalen), als Verlierer des Tages vor. Wir schrieben: „Er trommelt gegen den gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern. Seine These: Inklusion führt zur Zweiklassengesellschaft, in der die Behinderten die Nichtbehinderten in den Abgrund der Dummen mitreißen.“

Nun hat der Pädagoge, dessen Fächer Sozialwissenschaften und Sport sind, juristischen Ärger. Anlass ist ein Interview, das er bei seinem Feldzug gegen Inklusion den „Westfälischen Nachrichten“ gab: „Die Inklusionsbefürworter sehen sich als eingefleischte ‚Heilige Krieger‘ auf dem Weg zur schulischen Inklusion: Ganz nach dem Motto: ‚Lieber gemeinsam erfolglos als einsame Spitze‘“.

Auf Antrag der Freien Wähler (FWG) ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft Münster wegen Beleidigung von Inklusionsbefürwortern. Nach Auskunft von Oberstaatsanwalt Heribert Beck werde geprüft, ob ein Ermittlungsverfahren eröffnet wird.

(ag)

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1 Kommentar

  • dasuxullebt

    Dass so jemand unterste Schublade ist, darüber brauchen wir denke ich nicht reden. Aber wenn man jemandem schon so viel mehr Aufmerksamkeit gibt als er verdient, dann doch bitte mit Argumenten und nicht mit Gerichtsurteilen. Eine öffentliche Debatte die den Irrturm entlarvt ist sicherlich besser als juristisch erfolgreiches Beleidigtsein.

    8. Juni 2014 at 23:04

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