Darauf hoffen alle: Kommt die Alzheimer-Impfung?

Wissenschaftler und neue Studien machen Mut, dass es solch eine vorbeugende Lösung geben wird.

Promimentes Alzheimer-Opfer: Rudi Assauer (Foto: dpa)

Promimentes Alzheimer-Opfer: Rudi Assauer (Foto: dpa)

Wissenschaftler setzten bei der Alzheimer-Krankheit die größten Hoffnungen auf eine Impfung. „Man kann den Gedächtnisverlust mit der Impfung aufhalten“, fasste Christian Haass, Leiter des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen, in München entsprechende Studienergebnisse zusammen. „Ich glaube, dass man hier auf dem richtigen Weg ist.“

Auch der Direktor der Klinik für Psychiatrie des Uniklinikums München, Peter Falkai, sprach vom derzeit vielversprechendsten Ansatz. Eine Prognose, wann Alzheimer gut behandelt oder gar geheilt werden könne, sei aber nicht möglich. „Wenn es gut läuft, ist es in zehn Jahren möglich, Menschen in einer frühen Phase auf Kassenkosten zu impfen“, meinte Hans Förstl, Direktor der Klinik für Psychiatrie des Klinikums der Technischen Universität (TU) München. Falkai sprach von zehn bis 15 Jahren.

Der Neuropathologe Alois Alzheimer hatte in München seine Entdeckungen zu der später nach ihm benannten Krankheit gemacht. Er starb am 19. Dezember vor 100 Jahren.

(dpa/lby)

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