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Dauerbrenner Quade ist Chef de Mission des deutschen Paralympics-Team in Sotschi

2014 wird der Ex-Volleyballer zum zehnten Mal an der Spitze des deutschen Teams stehen.

Karl Quade, hier ein Archivfoto von 2010 in Whistler, Kanada  (Foto: dpa)

Karl Quade, hier ein Archivfoto von 2010 in Whistler, Kanada (Foto: dpa)

Karl Quade, auch „der gute Geist im Hintergrund“ genannt, wird als Chef de Mission die deutsche Mannschaft bei den Winter-Paralympics vom 7. bis 16. März 2014 in Sotschi anführen. Dies teilte der Deutsche Behindertensportverband (DBS) am Mittwoch mit.

Im Grunde gehen die Deutschen jedoch mit zwei Oberindianern nach Russland: Auch DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher ist dabei, er nennt sich dann eben Delegationsleiter.

Erfolg verpflichtet

Quade, Vizepräsident Leistungssport des DBS, ist seit 1996 in Atlanta bei allen Sommer-und Winter-Paralympics Chef de Mission gewesen. In Sotschi wird er zum zehnten Mal an der Spitze des deutschen Teams stehen. Als aktiver Spitzensportler nahm Quade bereits vor 1996 an den Paralympics teil. Sein größter Erfolg als Sportler war der Gewinn der Goldmedaille im deutschen Volleyball-Team 1988 in Seoul.

„Der Erfolg von Vancouver wird schwerlich zu wiederholen sein, dennoch werde ich unsere Sportler nach besten Kräften unterstützen“, sagte Quade. Deutschland hatte bei den Winter-Paralympics 2010 im Medaillenspiegel Platz eins belegt und insgesamt 24 Medaillen, darunter 13 aus Gold, gewonnen.

(dpa/RP)

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