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Dauerhafte Nackenschmerzen können Körperwahrnehmung stören

Sie wissen nicht, wie Ihnen der Kopf steht? Dafür gibt es Gründe.

Tetra-Feeling: Das Bier ist ganz nah, und Du kommst trotzdem nicht ran (Foto; Privat/ka)

Tetra-Feeling: Das Bier ist ganz nah, und Du kommst trotzdem nicht ran (Foto; Privat/ka)

Chronische Nackenschmerzen können dazu führen, dass auch die Körperwahrnehmung beeinträchtigt ist. Das bedeutet zum Beispiel, dass Betroffene nicht genau sagen können, ob sie ihren Kopf mittig halten. Oder sie können den Kopf nicht so drehen, wie ihnen vorgemacht wird.

Darauf weist der Physiotherapeut Konstantin Beinert in der Fachzeitschrift „physiopraxis“ hin. Ursache dafür könne sein, dass die Muskeln entlang der Halswirbelsäule geschwunden sind. Dazu komme es, weil der Patient aufgrund seiner Schmerzen seine Muskeln immer weniger benutzt.

Sensomotorische Veränderungen lassen sich beheben

Auch die Motorik der Nackenpartie könne eingeschränkt sein, erläutert der Leiter des Instituts für angewandte Forschung am Bewegungssystem an der Akademie für Gesundheitsfachberufe Pfalz.

Oft habe ein Nackenschmerzpatient kaum Kraft und Ausdauer in der Muskulatur der Halswirbelsäule. Er sei dort wenig beweglich und könne seine Muskeln dort auch nicht mehr so gut koordinieren.

Bei der Behandlung sollte Beinert zufolge vor allem die Kraft der vom Schwund betroffenen Muskulatur trainiert werden. In der Regel ließen sich die genannten sensomotorischen Veränderungen mit geeigneten Übungen gut beheben.

(dpa/tmn)

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