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Dementi aus Duderstadt: Ottobock nicht an Meyra interessiert

Der Weltmarktführer in der technischen Orthopädie will sich nicht an dem insolventen Rollstuhlhersteller beteiligen.

Das neue Science Center Medizintechnik der Otto Bock Healthcare GmbH in Berlin (Foto: Gnädiger Architekten/die photodesigner)

Das neue Science Center Medizintechnik der Otto Bock Healthcare GmbH in Berlin (Foto: Gnädiger Architekten/die photodesigner)

Der Countdown läuft: Bis Ende Mai (dann läuft das dreimonatige Insolvenzgeld für die rund 400 Mitarbeiter aus) muss der insolvente Rollstuhlhersteller Meyra aus dem nordrhein-westfälischen Kalletal-Kalldorf sagen, wie es weitergehen soll, und das notwendige frische Kapital vorweisen können.

Wie ROLLINGPLANET berichtete, sprachen sich Gläubiger in einer Abstimmung auf Empfehlung des vorläufigen Insolvenzverwalters Hans-Peter Burghardt einstimmig dafür aus, einen Investor zu finden: „Dieser soll die künftige unternehmerische Entwicklung der Meyra Ortopedia Gruppe aktiv begleiten.“

Ein Name, der als potentieller Investor besonders oft gehandelt wird: Ottobock, Weltmarktführer (4000 Mitarbeiter) in der technischen Orthopädie/Prothetik, der eine eigene Rollstuhlsparte unterhält. Gegenüber ROLLINGPLANET dementiert das Unternehmen aus Duderstadt (Niedersachsen) jedoch Gerüchte, denen zufolge Ottobock eine Übernahme vorbereitet: „Wir planen derzeit keine Beteiligung an Meyra“.

(RP)

Meyra-Insolvenz
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