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Demnächst auch mit IHK-Abschluss: Behinderte Außenirdische

Firmen sollen mehr Menschen aus Werkstätten integrieren und ihnen „Außenarbeitsplätze“ geben.

Martin Berg, Vorsitzender der BAG:WfbM (Foto: privat)

Martin Berg, Vorsitzender der BAG:WfbM (Foto: privat)

Etwa fünf Prozent aller Mitarbeiter von Behindertenwerkstätten haben ihren Arbeitsplatz inzwischen in normalen Betrieben. Diese ausgelagerten, „Außenarbeitsplätze“ genannten Stellen sollen die Integration in den regulären Arbeitsmarkt erleichtern, wie der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), Martin Berg (ROLLINGPLANET-Spitzname: „Der Arbeitsschrittezergliederer“), am Donnerstag in Nürnberg auf der Werkstättenmesse sagte.

Das Konzept werde deshalb seit dem Jahr 2000 forciert. Hilfreich für den Wechsel in den regulären Arbeitsmarkt sind auch offizielle Qualifikationen: Von September an können sächsische Behinderte als erste in Deutschland einen von der IHK anerkannten Teilabschluss erwerben.

Die alljährliche „Werkstätten:Messe“ in Nürnberg findet dieses Jahr seit heute bis 17. März 2013 statt. Neu in diesem Jahr ist dort das „Karriere:Forum“.

(dpa)

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