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Der dilettantische Gebärdensprachdolmetscher ist angeblich schizophren

Der Mann halluzinierte bei Mandela-Trauerfeier und erklärt jetzt seine Aussetzer.

Der Mann (r.), der die Welt narrte und Gehörlose bitter enttäuschte

Der Mann (r.), der die Welt narrte und Gehörlose bitter enttäuschte

Gehörlose hatten empört auf die falschen Übersetzungen eines Gebärdensprachdolmetschers bei der Trauerfeier für Nelson Mandela reagiert (ROLLINGPLANET berichtete). Jetzt hat der Mann Gründe für seine Aussetzer genannt. Er habe während der Trauerfeier am Dienstag Stimmen gehört und halluziniert, sagte der Mann der südafrikanischen Zeitung „Star“ (Donnerstag).

Er habe Schizophrenie und nehme Medikamente gegen die Krankheit. Der von der südafrikanischen Regierung angeheuerte Mann habe immer die gleichen vier oder fünf Gebärden wiederholt, nicht die bekannten Zeichen für Mandela verwendet und keine Körpersprache genutzt, kritisierten Gehörlose.

„Ich konnte nichts tun. Ich versuchte, mich zu kontrollieren und der Welt nicht zu zeigen, was los war“, sagte der Mann der Zeitung.

(dpa)


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