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Der Fall Henri bei stern TV

Mit Down-Syndrom aufs Gymnasium? Mutter Kirsten Ehrhardt und Prof. Matthias Grünke diskutieren über Inklusion.

Steffen Hallaschka moderiert "stern TV" (Foto: RTL)

Steffen Hallaschka moderiert „stern TV“ (Foto: RTL)

Darf ein Junge mit Down-Syndrom nach den Sommerferien ein reguläres Gymnasium besuchen? Der Fall des elfjährigen Henri aus Walldorf in Baden-Württemberg wird seit Wochen heiß diskutiert (siehe Links unterhalb dieser Nachricht) und ist heute Abend auch bei stern TV zu verfolgen (30.04.2014, 22:10 Uhr, RTL, Moderation: Steffen Hallaschka)

Wie sinnvoll ist der Plan, dass in Deutschland Kinder mit und ohne Behinderung in die gleiche Klasse gehen? Henri hatte trotz seiner geistigen Beeinträchtigungen eine ganz normale Grundschule besucht und soll nun auch auf ein reguläres Gymnasium wechseln. Was die Familie bewegt und welche Bedenken die Lehrer dagegen haben – stern TV hat, wie es in der Prgrammankündigung heißt, mit den Betroffenen im Fall Henri gesprochen und zeigt am Beispiel einer Schule in Jena, wie der gemeinsame Unterricht mit behinderten und nicht behinderten Kindern funktionieren kann.

Live im Studio diskutieren Henris Mutter Kirsten Ehrhardt und Prof. Matthias Grünke von der Universität Köln über die Inklusion.

(RP/PM)

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1 Kommentar

  • Heidi

    Ich habe diesen Stern TV Beitrag aufmerksam verfolgt. Das Beispiel Christian besucht kein Gymnasium sondern eine Schule, die Hauptschule, Realschule und Gymnaxium vereint. Das ist etwas völlig anderes als Henri’s Wunschgymnasium. Down Syndrom Kinder haben auf einem Gymnasium nichts zu suchen. Körperbehinderte Kinder brauchen solche Inklusionsklassen viel dringender. Viel zu viele Kinder mit reinen Körperbehinderungen besuchen Förderschulen. Den meisten dieser rein köperbehinderten erwachsen gewordenen Kinder, die nie in einer Regelschule waren, gelingt der Anschluß an die Gesellschaft nie. Die Erfahrungen zeigten, daß solche Kinder es nicht schaffen sich in die Gesellschaft zu integrieren, egal wie man sich bemüht. Damit diese körperbehinderten Kinder eine Chance auf ein normales Leben haben und sich auf dem ersten Arbeitsmarkt integrieren können, benötigen sie den Unterricht an Regelschulen.

    3. Mai 2014 at 10:49

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