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Der Hass gegen die Millionärin im Rollstuhl

Die gelähmte Sang Lan erstreitet 13 Jahre nach ihrem Turnunfall eine Entschädigung. In der Heimat wird der Chinesin Geldgier und Geltungssucht vorgeworfen.

Ihr Schicksal ist spektakulär und wurde verfilmt. Sie arbeitet als Videojournalistin und setzt sich für Behinderte ein. Jetzt hat Sng Lan eine Entschädigungszahlung vor Gericht erkämpft – mit unangenehmen Folgen. Welt Online:

Fast auf den Tag genau 13 Jahre ist es her, dass das Leben von Sang Lan eine unheilvolle Wendung nahm. Es geschah am Nachmittag des 21. Juli bei den Goodwill Games in New York. Die zierliche Chinesin turnte sich fürs Finale im Pferdsprung ein. Es sollte ihr letzter Warmmachversuch sein, als das Unglück passierte. Nach einem missglückten Salto landete die 17-Jährige auf dem Genick. Dabei brach sie sich ihren sechsten und siebten Brustwirbel. Seither ist sie von der Brust abwärts gelähmt.  (…)

Bei einigen ihrer Landsleute hat Sang Lan wegen der Anklageerhebung aber auch Sympathien verloren. Sie unterstellen ihr Geldgier und Geltungssucht. Von vielen erhielt sie bösartige Internetmails. „Einige drohten sogar, sie auf dem Flughafen in New York zu entführen oder sie töten“, erzählt Rechtsanwalt Ming Hai.

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