Deutschlands älteste Blindenbibliothek lockt Hunderte Besucher an

Tag der offenen Tür in Leipzig ist ein voller Erfolg. Was interessiert die Gäste besonders?

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde in Leipzig wurde 1894 gegründet und ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei. (Foto: Freunde der DZB)

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde in Leipzig wurde 1894 gegründet und ist Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei. (Foto: Freunde der DZB)

Der Tag der offenen Tür in der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig hat nach Angaben der Veranstalter eine gute Resonanz gefunden. Etwa 400 Besucher seien gekommen, teilte eine Sprecherin am Samstag mit.

Auf dem Programm standen unter anderem Führungen durch das Haus. Außerdem präsentierten Unternehmen und Verbände ihre Angebote für Sehbehinderte und Blinde. Die DZB ist den Angaben zufolge Deutschlands älteste öffentliche Blindenbücherei. Sie leiht nicht nur Bücher aus, sondern stellt auch welche her. Sie verwendet dabei die sogenannte Brailleschrift. Dabei sind sechs Punkte in Papier geprägt, die von den Fingern abgetastet werden können. Außerdem verleiht die DZB Hörbucher.

Bereits Ende April gab es mit fast 1000 Besuchern einen „Sturm auf die DZB“, wie der Förderverein der Bibliothek berichtet. Anlässlich der Leipziger Museumsnacht hatten sich viele Interessierte eingefunden und interessierten sich vor allem für sogenannte Pichtmaschinen (eine Art Schreibmaschine für Brailleschrift.)

(RP/mit Materialien vondpa/sn)

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