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Deutschlands erster kirchlicher Webauftritt mit Vorleseprogramm

Christliche Inklusion im Netz: Rheinische Kirche baut ihr Internetangebot aus.

Oberkirchenrat Klaus Eberl, Bildungschef der rheinischen Kirche (Foto: ekir)

Oberkirchenrat Klaus Eberl, Bildungschef der rheinischen Kirche (Foto: ekir)

Menschen mit unterschiedlichen Begabungen und Fähigkeiten will die Evangelische Kirche im Rheinland mit ihren Internetseiten erreichen. Als erstes kirchliches Online-Angebot setzt die rheinische Kirche auf www.ekir.de daher ein Vorleseprogramm ein.

Durch einen Klick auf das Vorlesesymbol wird der Text auf den Internetseiten vorgelesen, Farbmarkierungen zeigen dabei die aktuelle Position im Text an, so dass auch ein Mitlesen möglich ist. Teilhabe soll so leicht gemacht werden auch für die Menschen, für die geschriebene Sprache nur schwer erfassbar ist. Auch für Sehbehinderte bietet das Vorleseprogramm Vorteile.

Inklusion lasse sich technisch so auch im Internet umsetzen, sagt Oberkirchenrat Klaus Eberl und fügt in „leichter Sprache“ hinzu: „Ein Hindernis weniger. Menschen sind sehr verschieden. Sie brauchen verschiedene Türen zur Kirche. Wir wollen die Türen öffnen.“

Die Webseite gibt es außerdem nun auch in einer Version für mobile Endgeräte.

(PM)

Glaube & Religion
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