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Diabetes: Kältegefühl in den Füßen weist auf Nervenschäden hin

Rechtzeitige Diagnose ermöglicht bessere Therapie.

Sieht warm aus, fühlt sich aber kalt an? Menschen mit Diabetes und Fußproblemen sollten ihren Arzt informieren (Foto:  Rosel Eckstein/pixelio.de)

Sieht warm aus, fühlt sich aber kalt an? Menschen mit Diabetes und Fußproblemen sollten ihren Arzt informieren (Foto: Rosel Eckstein/pixelio.de)

Eine schlechte Blutzuckereinstellung bei Diabetes kann zu Schäden an den Nerven führen. Betroffene bemerken diese zum Beispiel daran, dass es in beiden Füßen kribbelt oder sie den Eindruck haben, ihre Füße seien kalt, obwohl sie sich beim Berühren warm anfühlen. Darauf weist das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hin. Es könne aber auch sein, dass eine Wunde am Fuß nicht wehtut, weil das Schmerzempfinden gestört ist.

Über solche und andere vermeintlich kleine Beschwerden sollten Patienten ihren Arzt informieren. Zwar sind Nervenschäden bei Diabetes nicht heilbar, aber sie lassen sich abmildern und verlangsamen, wenn sie rechtzeitig diagnostiziert und therapiert werden, erläutert das ÄZQ in einem neuen Merkblatt.

Um rechtzeitig Veränderungen festzustellen, sollten Patienten jeden Tag ihre Füße kontrollieren und unter anderem auf Blasen sowie rote oder eingerissene Stellen achten. Schuhe und Strümpfe sollten nicht drücken oder einschnüren.

Patientenleitlinie: Nervenschädigungen bei Diabetes

(dpa)

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