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Diabetes kann Mundgesundheit beeinträchtigen

Was Patienten tun sollten, um Kiefer und Zähne zu schützen.

Menschen mit Diabetes sollten ihren Dentisten informieren (Foto: Rainer Graser/pixelio.de)

Menschen mit Diabetes sollten ihren Dentisten informieren (Foto: Rainer Graser/pixelio.de)

Patienten mit Diabetes sollten ihren Zahnarzt unbedingt über ihre Stoffwechsel-Erkrankung informieren. Denn sie hat auch Einfluss auf die Gesundheit von Kiefer und Zähnen, weil dadurch die Gefäße im Zahnfleisch möglicherweise nicht mehr ausreichend durchblutet sind.

Das erläutert die Initiative proDente in Köln anlässlich des Welt-Diabetes-Tags am Donnerstag (14. November). Das betroffene Gewebe kann dann Bakterien nicht mehr richtig abwehren, unter anderem Zahnbettentzündungen können die Folge sein.

Halbjährliche Kontrolluntersuchungen

Wichtig sind proDente zufolge daher halbjährliche Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt, gründliche Mundhygiene und eine optimale Einstellung des Diabetes. Bei Entzündungen oder Blutungen des Zahnfleisches ist auf jeden Fall ein Arztbesuch angesagt.

Diabetes verringert manchmal auch die Menge des Speichels. In einem trockenen Mund ist der Zahnschmelz anfälliger für Karies, weil Bakterien schneller angreifen können. Insbesondere die Zahnhälse seien gefährdet, erläutert proDente. Die Initiative rät, mit zuckerfreien Zahnpflegekaugummis den Speichelfluss anzuregen. Dieser neutralisiert und verdünnt Säuren, die von Bakterien im Mund gebildet werden.

(dpa/tmn)


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