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Diabetiker mit Polyneuropathie gehen am besten schwimmen

Das ist geeigneter als Jogging oder Walking, empfehlen Neurologen.

Enten mit Polyneuropathie, die ROLLINGPLANEET-Ratschläge befolgen (Foto: piu700/pixelio.de)

Enten mit Polyneuropathie, die ROLLINGPLANEET-Ratschläge befolgen (Foto: piu700/pixelio.de)

Sind Menschen mit Diabetes von einer Polyneuropathie betroffen, machen sie besser nur Ausdauersport, der ihre Füße nicht belastet. Daher sei Schwimmen geeigneter als Jogging oder Walking, erläutert Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Neurologen in Krefeld.

Bei einer Polyneuropathie sind die Nerven geschädigt, so dass Betroffene zum Beispiel an den Füßen keine Schmerzen mehr empfinden. Daher erst merken sie oft erst, dass sie sich dort verletzt haben, wenn sich etwa ein Geschwür gebildet hat.

Schmerzen oder Kribbeln können Anzeichen sein

Die Gefahr, dass Verletzungen am Fuß schwere Folgen haben, ist bei Diabetikern größer als bei Gesunden, denn ihre Gliedmaßen sind oft schlecht durchblutet. Daher kann es leicht sein, dass sich schon eine kleine Wunde entzündet und nur schwer wieder verheilt.

Beil empfiehlt Betroffenen daher, die Füße regelmäßig und gründlich auf etwaige Verletzungen zu kontrollieren und sich bei Schmerzen aufgrund der Nervenstörung frühzeitig behandeln zu lassen. Eine Polyneuropathie kann sich neben Missempfindungen auch durch Schmerzen oder Kribbeln bemerkbar machen.

(dpa/tmn)


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