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Die evangelische Kirche gibt das neue „Ideenmagazin“ 3E heraus

Missionierung modern: Die Gottesleute wollen weiter machen wie bisher, aber Altes hinter sich lassen. Dafür verteilen sie von der Erstausgabe ihrer neuen Zeitschrift kostenlos 300.000 Exemplare.

3E-magazin

Das neue Magazin "3E": Titelblatt der ersten Ausgabe

Die neue Zeitschrift hat 100 Seiten pro Ausgabe, erscheint neu am 20. März und künftig vier mal pro Jahr. Das erklärte Ziel von 3E ist es, Kirchengemeinden neue Ideen für die Gemeindearbeit zu geben. Dafür setzt man besonders auf Erfahrungsaustausch. Haupt- und Ehrenamtliche sollen Informationen über innovative Modelle, funktionierende Praxisideen und neue Initiativen innerhalb der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) erhalten.

3E steht für „echt. evangelisch. engagiert.“ Die Themen reichen vom Kindergottesdienst bis hin zur Seniorenarbeit, von moderner Gottesdienstgestaltung bis zu diakonischen Projekten, die mit „menschenfreundlichen und praxisnahen“ Erfahrungsberichten und Reportagen vorgestellt werden. Darüber hinaus enthält das Magazin theologische Grundsatzartikel, Hintergrundberichte und vertiefende Diskussionen.

Realisiert wird das Zeitschriftenprojekt von gleich fünf Partnern: der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD), dem Netzwerk churchconvention, dem Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband, dem Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG) und dem SCM Bundes-Verlag.

Oberkirchenrat Dr. Erhard Berneburg, Generalsekretär der AMD, ist einer der Hauptinitiatoren des Projekts. Er erklärt: “Es bewegt sich viel mehr in der Kirche, als man manchmal denkt.“

Wir werden missioniert

Prof. Michael Herbst von der IEEG/Universität Greifswald nennt das Kind beim Namen: „Wir stehen vor großen missionarischen Herausforderungen, denn Altes geht zu Ende und neue Türen öffnen sich. Wir brauchen eine Plattform wie 3E, um uns über neue Wege auszutauschen und uns so gegenseitig für unsere Mitarbeit in der Mission Gottes zu stärken.“

Das Magazin 3E wird nicht durch Kirchensteuermittel bezuschusst, betonen die Initiatoren. Die beachtliche Startauflage beträgt 300.000 Exemplare, die kostenlos verteilt werden. Mittelfristig werden zwischen 5.000 und 15.000 Abonnenten erwartet. Einen Chefredakteur gibt es nicht, genannt wird nur ein „Redakteur“, bei dem es sich um den Sozialpädagogen und Theologen Rüdiger Jope handelt.

Das Abonnement kostet 16,80 Euro im Jahr zuzüglich Versandkosten. Es gibt außerdem vergünstigte Mengen-Abos für Gruppen. Die Erstausgabe lässt sich kostenlos unter www.Magazin3E.net anfordern.


Zum Themenschwerpunkt Glaube und Religion


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