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Die spektakulärste Auto-Nachricht des Jahres für Menschen mit Behinderung

Der ehemalige Mercedes-Formel-1-Chef Norbert Haug ist neuer Chefberater des Fahrzeugumbauers Paravan.

"Mr. Silberpfeil" Norbert Haug (l.) und Paravan-Chef Roland Arnold (2.v.r.) bei der Rehacare in Düsseldorf (Foto: Paravan)

„Mr. Silberpfeil“ Norbert Haug (l.) und Paravan-Chef Roland Arnold (2.v.r.) bei der Rehacare in Düsseldorf (Foto: Paravan)

Besucher der Rehacare Düsseldorf staunten nicht schlecht, als sie am 27. September Norbert Haug am Stand von Paravan entdeckten – und der wiederum war fasziniert von der Atmosphäre einer Szene, mit der er bislang gar nichts zu tun hatte.

Nicht Weltmeister und Formel-1-Stars Michael Schumacher, Mike Häkkinen, Kimi Räikkönen, Lewis Hamilton, Nico Rosberg oder David Coulthard rollten da auf ihn zu, sondern behinderte Menschen, die ihn schwer beeindruckten, wie er am Abend erzählte.

Diese Nachricht nun verblüfft nicht nur Menschen mit Behinderung: Der ehemalige Mercedes-Formel-1-Chef („Mr. Silberpfeil“) ist ab sofort Chefberater des Fahrzeugumbauers Paravan (140 Mitarbeiter, über 1,2 Milliarden Jahresumsatz) und soll „die strategische Weiterentwicklung und Globalisierung koordinieren“. In der Firmenzentrale Pfronstetten-Aichelau hat Haug bereits ein eigenes Büro.

Der schwäbische Spezialist für Mobilitätslösungen für behinderte und bewegungseingeschränkte Menschen freut sich: „Er ist eine der Ikonen des deutschen Motorrennsports der letzten 25 Jahre.“

„Unglaublich interessante und clevere Menschen“

„Ich wollte nach meinen Jahren im Motorsport etwas mit sozialem Schwerpunkt machen“, so Haug in der „Bild“. „Ein paar Monate lang habe ich Möglichkeiten sondiert und mich jetzt hierfür entschieden. Ich will mich dort ganz stark einbringen und Menschen helfen.“

Mit Firmengründer Roland Arnold tausche er sich täglich aus und treffe in der Reha-Branche „unglaublich interessante und clevere Menschen“.

Paravan-Chef Roland Arnold und Investor Reinhold Würth (Foto: Würth)

Paravan-Chef Roland Arnold und Investor Reinhold Würth (Foto: Würth)

Es ist nicht das erste Mal, dass Paravan mit einem spektakulären Namen überrascht: Im Dezember 2011 gab das Unternehmen bekannt, dass sich der Milliardär Reinhold Würth (Werkzeughersteller Adolf Würth) mit 25,1 Prozent beteiligt hatte. Dabei dürfte ROLLINGPLANET-Informationen zufolge auch eine Rolle gespielt haben, dass Würth ein schwer behindertes Kind hat.

(RP)

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1 Kommentar

  • Stephan

    Ach herrje, werden sie jetzt hoch teurer?

    17. Oktober 2013 at 14:14

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