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Diesel-Fahrverbot soll nicht für Schwerbehinderte gelten

Baden-Württemberg: Verkehrsministerium konkretisiert geplante Ausnahmen.

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) (Foto: dpa)

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) (Foto: dpa)

Das Verkehrsministerium hat die Ausnahmen für die geplanten Diesel-Fahrverbote ab 2018 in Stuttgart konkretisiert. Wie Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) in einer heute veröffentlichten Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der FDP mitteilte, sind Sondergenehmigungen vorgesehen für schwerbehinderte Menschen, Krankenwagen und Arztwagen, für soziale und pflegerische Hilfsdienste, für notwendige regelmäßige Arztbesuche – etwa für Dialysepatienten – und für Arbeitnehmer im Schichtdienst, die nicht auf öffentliche Busse und Bahnen ausweichen könnten.

Geplant sind außerdem Ausnahmen für Lieferverkehre. Unter Lieferverkehr sei der Transport von Sachen von oder zu Gewerbetreibenden oder Kunden eines Gewerbetreibenden zu verstehen. „Zum Lieferverkehr zählen auch Fahrten von Handwerkern sowie Fahrten mit Baufahrzeugen, die als Werkstattwagen oder zum Transport von Werkzeugen oder Material eingesetzt werden und unbedingt vor Ort sein müssen“, schrieb Hermann.

(RP/dpa/lsw)

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2 Kommentare

  • Barbara Maus

    Hoffentlich auch in NRW!

    27. April 2017 at 16:55
  • Uwe Schneider

    Toller Gedanke. Aber viele andere Ausnahmen sollten nochmal durchdacht werden. Es sind zuviele. Nicht nur der Individualverkehr macht die Luft dick, vor allem der Lieferverkehr – zeitlich begrenzt wäre mal. .

    27. April 2017 at 18:02

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