Donald Trump macht sich über behinderten Reporter lustig

Der Mann, der US-Präsident werden will, äffte einen Reporter der „New York Times“ nach, der seine Arme nicht richtig bewegen kann.

Behinderten Journalisten nachgeäfft: Der nächste Tiefpunkt des Donald Trump (das Video dazu gibt es ganz unten)

Behinderten Journalisten nachgeäfft: Der nächste Tiefpunkt des Donald Trump (das Video dazu gibt es ganz unten)

Dieser Mann will nächster Präsident der USA werden – und bei den Amis kann man sich leider nicht sicher sein, ob sie nicht tatsächlich diesen Idioten wählen werden. Die Rede ist von Donald Trump, der im US-Wahlkampf regelmäßig mit Skandalen auf sich aufmerksam macht und Menschen verunglimpft, die nicht in sein Weltbild passen. Opfer wurde vor kurzem unter anderem eine Moderatorin des US-Senders Fox, die sich gewagt hatte, dem Republikaner kritische Fragen zu stellen – ein angeblich aggressives Verhalten, das auf ihre Periode zurückzuführen sei. So sah es Trump. Auch mexikanische Einwanderer müssen sich regelmäßig seine Entgleisungen gefallen lassen.

Inklusion à la Trump

Nun hat es einen behinderten Reporter der „New York Times“ erwischt. Sozusagen Inklusion à la Trump. Anlass war ein Artikel, den Kovaleski nach den Terrorakten des 11. September 2001 geschrieben hatte. Trump hatte behauptet, er habe tausend feiernde Muslime gesehen, während die Zwillingstürme des New Yorker World Trade Centers einstürzten. Kovaleski widerlegt diese Lüge in seinem Text. Der Reporter kann sich nicht daran erinnern, dass Trumps Behauptung jemals bestätigt wurde.

Die Retourkutsche kam nun am Dienstag, als Trump einen Auftritt in South Carolina hatte. Bei einer Rede begann der Immobilienhai plötzlich, sich zu schütteln und seine Arme zu verkrampfen. „Der arme Typ, ihr müsst diesen Typen mal sehen“, sagte Trump.

Kovaleski lebt mit Arthrogryposis, einer angeborenen Gelenksteife, aufgrund derer er seine Arme nicht richtig bewegen kann.

(RP)

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7 Kommentare

  • Systemfehla.

    der typ ist sich für nix zu schade um seine eckelhafte rassistische hetzerische propaganda zu verbreiten… ob hautfarbe herkunft religion, da hat er bisher nix ausgelassen… ausser menschen mit behinderung… menschenverachtend bis ins letzte… man sollte ihm einfach weder raum noch gehör verschaffen!!

    27. November 2015 at 00:16
  • Ina Dgn

    Sollte er Präsident werden, wird er in seinem Größenwahn einen Krieg anzetteln.

    27. November 2015 at 07:03
  • Brigitte Rojek

    Man kann nur hoffen, dass die Amerikaner so schlau sind, diesen Irren nicht zum Präsidenten zu machen.

    27. November 2015 at 11:15
  • Stigmaman

    Ein bisschen gesunder Menschenverstand und schon weiß man, wen man ernst nehmen kann und wer besser als Witzfigur wahrgenommen wird. Der hier gehört ziemlich eindeutig zur zweiteren Kategorie. Das Problem: Richtig dumme Menschen können gefährlich sein. Und wenn sie dann noch Präsident welchen Landes auch immer werden, kann das ganz schön gefährlich werden. Nicht auszudenken!

    27. November 2015 at 11:35
  • Claudia Nawenberg

    Strunzedumm. Damit ist alles gesagt.

    27. November 2015 at 12:55
  • Maria Teresa Leone

    Dass Trump ein Clown ist wissen wir alle kein Thema. Wenn er aber sofort ausspricht was er denkt kann ich damit leben. Bei Obama ist das schon schwieriger. Der macht alles hinter dem Rücken und das halte ich persönlich für gefährlicher. Es gibt viele Menschen die dich „nett“ anlächeln, aber wehe wenn du wüßtest was die wirklich denken. Sorry aber mir ist der direkte Weg lieber. Hunde die bellen beißen nicht!

    27. November 2015 at 15:16
  • Marianne Kunert

    So einen selbstverliebten, menschenverachtenden Typen werden die Amerikaner mit Sicherheit nicht wählen. Er ist wohl zur Zeit der „beste Komiker“ im amerikanischen Fernsehen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Wähler bei all seinen Kommentaren über Minderheiten, Behinderte usw. zwischen den Zeilen seine wahre Absicht erkennen. Er ist nur sich selbst der Nächste und wer nicht seiner Meinung ist, wird entsorgt oder mundtot gemacht. Amerika ist ein tolles Land, auch ohne Mr. Trump.

    27. November 2015 at 18:15

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