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Dreyer für Ausbau der Inklusion mit Augenmaß

Ministerpräsidentin bei „Günther Jauch“: Die Gesellschaft muss mitgenommen werden.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer  (Foto: Fredrik von Erichsen/dpa)

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (Foto: Fredrik von Erichsen/dpa)

Das gemeinsame Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder sollte nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) mit Umsicht ausgebaut werden. „Inklusion muss man immer auch mit Augenmaß gestalten“, sagte Dreyer (hat Multiple Sklerose) am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Günther Jauch“. Die Gesellschaft müsse mitgenommen werden.

In Rheinland-Pfalz gibt es rund 260 Schwerpunktschulen, an denen Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam lernen (Inklusion). Daneben existieren spezielle Förderschulen.

Mit Blick auf den geistig behinderten Schüler Henri (hat das Down-Syndrom) aus Baden-Württemberg, der dort nicht auf sein Wunsch-Gymnasium wechseln darf, sagte sie, ein Wechsel wäre in Rheinland-Pfalz „sehr schwierig“. „Aber wir haben schon auch einen Schritt nach vorne gemacht“, sagte Dreyer. „In unseren Angeboten ist es schon möglich, dass alle behinderten Kinder die Chance haben, im Grunde auch alle Abschlüsse zu machen.“

(dpa/lrs)

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