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Düsseldorfer Uni-Klinik haftet für behinderten Jungen

Folgenschwere Behandlungsfehler bei einem Neugeborenen.

Düsseldorfer Uni-Klinik (Pressefoto)

Düsseldorfer Uni-Klinik (Pressefoto)

Die Düsseldorfer Uni-Klinik und zwei behandelnde Ärzte müssen für folgenschwere Behandlungsfehler bei einem Neugeborenen haften. Das hat das Landgericht Düsseldorf am Donnerstag entschieden und der Klage von Eltern eines stark behinderten Jungen nach jahrelangem Rechtsstreit stattgegeben (Az.: 3 O 234/08).

Die Uni-Klinik und die Ärzte müssen für die bisherigen Therapiekosten in Höhe von 30.000 Euro sowie für alle künftigen Behandlungen des inzwischen neunjährigen Kindes aufkommen. Die Hirnblutungen des Neugeborenen waren übersehen und nicht behandelt worden.

(dpa)

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