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Durchschnittlich 105 Haustiere daheim: Die wichtigsten Zahlen zu Animal Hoarding

Ausgeflippte Tiersammler: Jetzt ist Katzengejammer angebracht.

Tiersammler: Augen zu und durch (Foto: Karin Kießling/pixelio.de)

Tiersammler: Augen zu und durch (Foto: Karin Kießling/pixelio.de)

Animal Hoarding ist ja auch eine Behinderung, hat ROLLINGPLANET bereits vor einiger Zeit festgestellt. Nun gibt es zu diesem Handicap konkrete Zahlen: Menschen, die krankhaft Tiere sammeln und halten, haben durchschnittlich 105 Haustiere.

Diese Angabe stammt aus einer Dissertation an der Tierärztlichen Hochschule Hannover von Tina Sperlin, der bisher einzigen Studie zur Tierhortung in Deutschland. Knapp 65 Prozent der „Animal Hoarder“ sind demnach weiblich, 75 Prozent älter als 45 Jahre. Und mehr als die Hälfte der Halter (51,3 Prozent) wüssten nicht genau, wie viele Tiere sie haben.

Die Hälfte der gehorteten Tiere seien Katzen. In fast einem Drittel der Fälle gebe es neben lebenden auch tote Tiere in der Wohnung. Der Platz reiche in zwei Dritteln der Fälle nicht für die Tiere und fast 72 Prozent der Wohnungen seien mit Kot und Urin verschmutzt.

(dpa)

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