E-Scooter-Verbot in öffentlichen Bussen: Sozialverband dringt auf Mitnahme

Gutachten vorgelegt – „kippsichere Aufstellung wird als möglich eingestuft“.

Mit Fahrrad und E-Scooter unterwegs (Foto: TonyV3112/Shutterstock.com)

Mit Fahrrad und E-Scooter unterwegs (Foto: TonyV3112/Shutterstock.com)

Der Sozialverband Deutschland in Nordrhein-Westfalen dringt darauf, Fahrgäste auf elektrisch betriebenen Rollern nicht von der Beförderung im Busverkehr auszuschließen. Eine generelle Verweigerung, E-Scooter in öffentlichen Bussen mitzunehmen sei unverhältnismäßig, erklärte der Verband am Montag in Düsseldorf und verwies auf ein vom NRW-Verkehrsministerium in Auftrag gegebenes Gutachten. „Eine kippsichere Aufstellung in Bussen wird als möglich eingestuft“, berichtete der Verband über das Gutachten. Der Sozialverband hat rund 100 000 Mitglieder in NRW.

Viele Verkehrsbetriebe nehmen wegen Unfallrisiken keine Elektromobile mit. E-Scooter gelten wegen des hohen Sitzes als kippgefährdet. Auch das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte in diesem Sinne entschieden: Anders als bei Rollstuhlfahrern seien die Busbetreiber aus Sicherheitsgründen nicht verpflichtet, E-Scooter zu befördern.

(dpa/lnw)

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