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Ein bisschen Lummerland für alle: Nostalgie plus Barrierefreiheit

Damit sie nicht nur eine Touristenaktion bleiben, sondern auch alltagstauglich: Denkmalbeirat für sächsische Schmalspurbahnen gegründet.

Schmalspurtriebwagen in Jonsdorf

Schmalspurtriebwagen in Jonsdorf

Ein Beirat soll künftig über die Denkmalpflege bei den sächsischen Schmalspurbahnen wachen. Sie seien nicht nur öffentliche Verkehrsmittel, sondern auch Kulturdenkmale, teilten die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) am Montag in Dresden zur Gründung des Denkmalbeirats mit.

Das Gremium suche Lösungen, Anforderungen der Denkmalpflege und Aufgaben der Bahnen wie Barrierefreiheit, Beschilderung und Wagengestaltung in Einklang zu bringen. Dabei sollen Vertreter von Museen und des Landesamts für Denkmalpflege helfen. Die Bahnen sollten aber nicht zum Museum der Vergangenheit im Glaskasten werden, sondern zu lebendiger Industriekultur, hieß es.

Sachsen hat das bundesweit dichteste Netz an Schmalspurbahnen, die meist mit Dampf betrieben werden: Fichtelbergbahn, Lößnitzgrundbahn, Weißeritztalbahn, Zittauer Schmalspurbahn und Döllnitzbahn. Sie sind nicht nur Touristenattraktionen, sondern werden auch von Pendlern für den Weg zur Arbeit oder zur Schule genutzt. Die beiden von SDG und VVO betriebenen Bahnen – Weißeritztalbahn und Lößnitzgrundbahn – beförderten 2012 allein 400.000 Fahrgäste.

(dpa, Foto: Wikipedia/Rolf-Dresden. GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version)

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