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Ein fast Vergessener: DDR-Legende Holger Biege wird 65

Mit „Wenn der Abend kommt“ oder „Sagte mal ein Dichter“ war er in den 1970er Jahren ein Star in Ostdeutschland.

Holger Biege, hier mit seiner Frau Cordelia, kann seit einem Schlaganfall nicht mehr laufen und singen. (Foto: Philipp Schulze/dpa)

Holger Biege, hier mit seiner Frau Cordelia, kann seit einem Schlaganfall nicht mehr laufen und singen. (Foto: Philipp Schulze/dpa)

Der nach einem Schlaganfall gelähmte Sänger, Komponist und Dichter Holger Biege wird 65 Jahre alt. Seinen Geburtstag feiert der in Greifswald geborene Künstler heute in Bad Kleinen in Nordwestmecklenburg. Musikerkollegen wie Tina Roger und ehemalige Bandmitglieder spielen für ihn, berichtete der Rechtsanwalt Joachim Behl aus Bad Kleinen, ein Mitorganisator des mittlerweile dritten Geburtstagskonzertes.

Biege, der in der DDR lebte, hatte 1983 ein Gastspiel genutzt und war mit seiner Familie in West-Berlin geblieben. Seit einem Schlaganfall im Jahr 2012 ist er auf den Rollstuhl angewiesen. Seine Stimme hat der Sänger von lyrischen Texten wie „Wenn der Abend kommt“ oder „Sagte mal ein Dichter“ verloren. Die Verbindung Bieges nach Bad Kleinen war entstanden, nachdem er den Musiker im Jahr 2001 zu einem Konzert eingeladen hatte, wie Behl sagte.

Zur Geburtstagsveranstaltung erscheint heute im NWM-Verlag Grevesmühlen das Holger-Biege-Liederbuch „Deine Liebe und mein Lied“ inklusive einer CD mit 18 seiner Hits, wie der Verleger Ulf-Peter Schwarz ankündigte.

(RP/dpa)

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