„Ein historischer Inklusionsfrieden“ in Mecklenburg-Vorpommern

Landtag billigt Inklusionskonzept für Schulen. Nur eine Partei meckert.

Bildungsminister Mathias Brodkorb (Foto: dpa)

Bildungsminister Mathias Brodkorb (Foto: dpa)

Kinder mit zusätzlichem Förderbedarf sollen verstärkt im regulären Schulbetrieb integriert werden, auf Wunsch der Eltern aber auch künftig besondere Förderschulen besuchen dürfen.

SPD, CDU und Linke bekannten sich am Donnerstag im Schweriner Landtag ausdrücklich zu ihrem gemeinsamen Kurs. Erstmals seit der deutschen Einheit gebe es in der Schulpolitik des Landes für viele Jahre einen parteiübergreifenden Grundkonsens. „Dieser Inklusionsfrieden ist historisch“, betonte Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) am Donnerstag in der Debatte zur Inklusionsstrategie des Landes bis 2023.

Die Linke sprach von einem guten Ergebnis für Kinder, Eltern und Lehrer. Nur die Grünen machten bei der Harmonieveranstaltung nicht mit: Sie erneuerten ihre Kritik an einer unzureichenden Personalausstattung der Schulen.

(RP/dpa/mv)

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