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Ein Pinkler, der kein Terrorist sein will

Und es ist ihm doch irgendwie peinlich… Der französische Schauspieler Gérard Depardieu hat sich erneut für seinen Urin-Eklat im Flieger gerechtfertigt.

Wir ROLLINGPLANETler fanden den Vorfall ehrlicherweise richtig sympathisch – doch selbst ein Weltstar wie Depardieu kann es sich offensichtlich nicht leisten, einfach mal so die Kontrolle über seine Blase zu verlieren. Nachdem er bereits in einem Video seine ungewöhnliche Pinkelpause verulkt und verarbeitet hat, meldet sich der Schauspieler nun noch einmal in einem Interview zu Wort.

Der französische Filmstar Gérard Depardieu rechtfertigt sich für seine peinliche Pinkel-Affäre in einem Flugzeug: In einer Talkshow des US-Senders CNN klärte er Talkmaster Anderson Cooper über die Umstände auf, die dazu führten, dass er vor dem Start einer Air-France-Maschine von Paris nach Dublin außerhalb der Toilette urinierte.

Er habe vor dem Start aufs Klo gehen wollen, doch die Stewardess habe „die Tür mit dem Fuß versperrt“. Er habe daraufhin gesagt: „Madame, ich muss dringend pinkeln. Es tut mir weh. Ich bin kein Terrorist“, sagte ein lachender Depardieu, der für das Interview aus der irischen Hauptstadt zugeschaltet war.

Als sich die Flugbegleiterin weiter weigerte, den Weg zur Toilette freizugeben, habe er die leere Flasche eines Freundes genommen und sich darin erleichtert. Das Entsetzen der Stewardess sei noch größer geworden, als die Flasche überlief: „Die Flasche war zu klein, wissen Sie. Ich bin ein Elefant. Ich sagte: Keine Sorge, ich wische das weg.“

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Foto (Wikipedia/Georges Biard): Die Archivaufnahme zeigt Gérard Depardieu 2010 bei den Filmfestspielen Cannes

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