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Ein Problem, das Adam und Eva nicht hatten

US-Forscher: Zu viel Zeit in geschlossenen Räumen kann krank machen. Jetzt wissen wir auch, warum ROLLINGPLANET-Redakteure so depressiv sind.

Durften noch frei herumlaufen, hatten vermutlich guten Sex nach dem Apfelverzehr und mussten nicht im ROLLINGPLANET-Keller hundert Mal „Menschen mit Behinderung“ tippen ((Albrecht Dürer, 1507)

Wer zu viel Zeit in geschlossenen Räumen verbringt (wie ROLLINGPLANET-Redakteure, und das auch noch ständig vor dem Computer), riskiert nach Ansicht von US-Forschern erhebliche Gesundheitsprobleme.

Die Menschen bekämen dadurch zu wenig von der Sonne ausgestrahltes UV-Licht ab und litten an Vitamin D-Mangel, sagte die US-Forscherin Nina Jablonski bei der Jahrestagung des US-Wissenschaftsverbands AAAS in Boston.

Glücksfaktor Vitamin D

Vitamin D-Mangel wiederum schwäche das Immunsystem und erhöhe damit das Risiko für Erkältung, Grippe und zahlreiche andere Krankheiten. Auch chronische und jahreszeitenbedingte Depressionen könnten die Folge sein.

Für ihre Arbeit vergleicht Jablonski gemeinsam mit ihrem Team die Lebensbedingungen von Menschen weltweit mit deren Vitamin D-Level. „Wir finden Gesundheitsbedrohungen durch städtisches Leben“, sagte die Anthropologin von der Pennsylvania State University. „In der Evolution der Menschheit ist es ein vergleichsweise neues Phänomen, dass wir uns mit so viel Kleidung bedecken und hauptsächlich in Gebäuden aufhalten. Davor haben die Menschen nicht an Vitamin D-Mangel gelitten.“

(dpa)

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1 Kommentar

  • Frau Starkstrom

    Huhu… also: ganz so neu ist die Theorie nicht
    😉

    Lehre von Dr M.O. Bruker…dem Begründer der Vollwerternährung:

    „Vitamin D: ist eigentlich gar kein richtiges „Vitamin“, sondern ein Hormon, das von unserem Körper gebildet wird, wenn wir unsere Haut dem Sonnenlicht aussetzen. Kuhmilch enthält von Natur aus kein Vitamin D, sondern sie wird später damit angereichert. Vitamin D- angereicherte Sojadrinks liefern diesen Nährstoff daher genauso gut, ohne allerdings zusätzliche tierische Fette zu enthalten. Ein Kind, das wenigstens 15 Minuten täglich draußen spielt und die Sonne an Arme und Gesicht läßt, ist ausreichend mit Vitamin D versorgt. (12) “

    (12) Klaper, ibid., p. 58.

    Er empfielt in seinen Büchern täglich 10 min wenn möglich nackig dem Sonnenlicht ausgesetzt zu sein, auch noch als Erwachsener.

    alles schön und gut geschwätzt, gell?

    ich finde unter 50 Angehörigen manchmal sogar 2 , die bereit sind, wenn die Sonne scheint
    das Pflegebett auch mal an ein Fenster zu rollen
    denn jedes Pflegebett hat Rollen
    die dazu da sind: dass man das Bett auch mal rumrollen kann.
    ( sehen leider viele nicht ein…..)

    andere Angehörige hüten die Haut ihrer Pflegepersonen jedoch so geheim, wie einen Schatz….unter der Bettdecke.
    ( selbst, wenn das Pflegebett ohnehin schon am Fetser steht.
    Die Idee: dass Sonne evtl auch gesund sein könnte wird meißt verworfen.)
    irgendwie muss die Transparente Haut eines in Höhlen lebenden Nacktmulss ja evolutionär einmal entstanden sein…
    in der Pflege unter Beobachtung der Bettdeckenhüter…
    habe ich das schon in wenigen Jahren selbst miterlebt.
    Und: was man da alles draufschmieren kann….
    die Apotheken lachen sich ins Fäustchen….

    die 2 unkonventionellen Angehörigen jedoch, die sich sogar angewöhnt haben
    die Pflege am Sonnigen Fenster als Standard einzufühgren…
    hatten nach kurzer Zeit fast alle Hautprobleme fest im Griff.

    Nur so n kleiner Erfahrungsbersicht am Rande, wozu Sonne – Manchmal- auch NOCH gut sein kann.

    Liebs Grüßle
    Daniela

    19. Februar 2013 at 09:43

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