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Ein wunderbares Gespann – aber was wird morgen sein?

Die Doku-Reihe „Lebenslinien“ zeigt die berührende Geschichte des schwerbehinderten Timo und seiner inzwischen über 70-jährigen Pflegemutter Ulla.

„Ziemlich bestes Leben“: Timo und Ulla. (Foto: BR)

„Ziemlich bestes Leben“: Timo und Ulla. (Foto: BR)

In der Reihe „Lebenslinien“ erzählt das BR-Fernsehen am Montag, 11. September 2017, von 21.00 bis 21.45 Uhr eine berührende Zweier-Biographie mit dem Titel „Ziemlich bestes Leben“ (Regie führten Gabriella Balassa und Klaus Ralf): Sie handelt von einem wunderbaren Gespann – vom schwerbehinderten Timo, Mitte 20, und der inzwischen über 70-jährigen Ulla. Sie hat vor zwei Jahrzehnten den Jungen, ohne familiäre Verbindung, aufgenommen, nachdem sich seine leiblichen Eltern mit der Situation überfordert sahen.

Ulla ist anpackend, kreativ und positiv – trotz vieler Schicksalsschläge (als Kind ihren Vater im Krieg verloren; in Sardinien wird ihr Ehemann entführt und nie wieder lebend gesehen). Timo ist witzig, sehr schlau, Einserstudent in Jura an der Uni Augsburg und rund um die Uhr pflegebedürftig. Gemeinsam mit Ullas leiblicher Tochter bilden sie im Allgäu eine ungewöhnliche und fröhliche Familie. Der Film zeigt nicht nur starke Charaktere, sondern diskutiert auch ein selten öffentlich besprochenes Problem: Was passiert, wenn du eines Tages einen wunderbaren Menschen verlieren wirst, der sich bisher um dich gekümmert hat?

Trailer und weitere Infos: http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen

(RP/PM)

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