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Engagement für Behinderte (hoffentlich sind sie nicht schwul): Spanische Königin Sofia ausgezeichnet

Ihr Land ist Vorbild für die Inklusion – das Ziel heißt: „Vollständig gleichgestellte Gesellschaft“.

Königin Sofia (Archivfoto: dpa)

Königin Sofia (Archivfoto: dpa)

Die spanische Königin Sofia ist bei den Vereinten Nationen in New York für ihren Einsatz für Menschen mit Behinderung ausgezeichnet worden. Sie fühle sich sehr geehrt und dankbar, sagte Sofia, die den Preis – in ein weißes Kostüm mit Perlenkette gekleidet – stellvertretend für ihr Land entgegennahm, bei der Veranstaltung am Montag.

Spanien setze sich vorbildhaft für die Integration von Menschen mit Behinderung in den Alltag ein, begründeten das Franklin und Eleanor Roosevelt Institut und die Lantos-Stiftung, die den Preis vergeben, ihre Auswahl. Wahrscheinlich wussten sie nicht, dass noch im Dezember vergangenen Jahres 50.000 Behinderte in Madrid auf die Straße gingen, um gegen die Sparpolitik der Regierung zu protestieren.

Blick nach Spanien

„Diese Auszeichnung ermutigt uns, unsere Anstrengungen für eine vollständig gleichgestellte Gesellschaft fortzusetzen“, sagte Königin Sofia in einer kurzen Ansprache (ROLLINGPLANET erinnert sich: War sie nicht angeblich mal gegen die Homo-Ehe?). Der Preis wurde zum insgesamt elften Mal verliehen.

A propos Spanien: Vor einigen Tagen war der spanische Blindenverband Once mit dem renommierten Prinz-von-Asturien-Preis ausgezeichnet worden.

(RP/dpa)

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