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Erzbischof vermisst das Thema Inklusion

Bayern: Wegen der Verwandtenaffäre sieht Schick wichtige Themen übergangen.

Erzbischof Ludwig Schick

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Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat in der Verwandtenaffäre des Landtags vor Pauschalisierungen gewarnt, die Abgeordneten aber auch gemahnt. Sie seien vom Volk gewählt worden und müssten deshalb dem Volk dienen, sagte er am Freitag in Bamberg.

Es wäre aber falsch, pauschale Urteile zu fällen. Er hoffe nicht, dass die Wahlbeteiligung durch die Affäre weiter zurückgehe. Gerade junge Menschen sollten dazu ermuntert werden, ihre Stimme abzugeben. Schick bedauerte es, dass derlei Affären dem Wahlkampf „die Sachlichkeit“ nähmen.

Das Volk soll sich lieber Gedanken über Menschen mit Behinderung machen: „Integration oder Inklusion zum Beispiel wären wichtige Themen“, sagte der Erzbischof. Auch über das Thema gerechte Löhne und gerechte Arbeit müsse im Vorfeld der Wahlen in Bund und Land diskutiert werden.

(dpa, Foto: Wikipedia/Manfred Finken, Pegnitz, Berufsfotograf, Pegnitzer at de.wikipedia. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license. )

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