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Essen, Notfallausrüstung, Bekleidung: 7 Tipps für Wanderer

Worauf Sie achten sollten, wenn Sie Ihre nächste Tour erfolgreich planen wollen.

Wanderzeichen an einem Baum (Foto: Burkard Vogt/pixelio.de)

Wanderzeichen an einem Baum (Foto: Burkard Vogt/pixelio.de)

Wer wandert, muss sich anstrengen und verbraucht also Kalorien. Zwischendurch bei der Rast deftig zu schlemmen, ist aber die falsche Strategie: Currywurst und Pizza liegen sonst zu schwer im Magen. Leichte Kost macht das Weiterwandern leichter.

1. Keine Currywurst und Pizza

Currywurst und Pizza sind fettreich und liegen während eines Wanderausflugs schwer im Magen. Von fettreicher Nahrung am Wandertag rät die DRK-Bergwacht in Berlin deshalb konsequent ab. Wer seiner Kondition nicht schaden möchte, greift beim Mittagessen stattdessen lieber zu Gemüse mit Kartoffeln, Reis oder Nudeln.

2. Dieses Essen ist sinnvoll

Für zwischendurch sind Müsliriegel, Obst oder Brot gut geeignet. Sie sättigen und sind leicht verdaulich. Ein optimales Frühstück sieht ähnlich aus: Müsli, Obst oder Joghurt, aber auch Vollkornbrote mit Honig oder Aufschnitt sind gut geeignet für den gelungenen Start in den Wandertag.

3. Welche Flüssigkeiten?

Für die Flüssigkeitsversorgung empfiehlt die DRK-Bergwacht Wasser, Apfelschorle, Kräuter- oder Früchtetee. Wanderer sollten von unverdünnten Säften und Limonaden die Finger lassen. Die richtige Trinkmenge für Erwachsene während eines Tagesausflugs liegt den Angaben zufolge bei mindestens zwei Litern.

4. Wie viel Kinder trinken müssen

„Kinder von vier bis zwölf Jahren sollten rund 0,8 bis 1 Liter pro Tag trinken. Wenn sie sich an heißen Tagen viel bewegen und schwitzen, kann sich der Flüssigkeitsbedarf auf 1,6 bis 2 Liter verdoppeln“, sagt Antje Gahl, von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn.

5. Das gehört in die Notfallausrüstung

Neben einer ausreichenden Flüssigkeits- und Lebensmittelration gehört für alle Fälle auch eine kleine Notfallausrüstung in den Wanderrucksack. Sinnvollerweise besteht sie aus Handy und Erste-Hilfe-Set – inklusive Verbänden und Desinfektionsmittel, so die DRK-Bergwacht.

6. Bekleidung und Sonnenschutz

Für einen angenehmen Wanderausflug ist Bekleidung nach dem Zwiebelprinzip und festes, bereits eingelaufenes Schuhwerk wichtig.

Wanderer sollten unbedeckte Stellen unbedingt mit Sonnenschutzmittel eincremen. Da die Luft in den oberen Bergbereichen im Vergleich zu den unteren dünner ist und die Sonnenstrahlen aggressiver sind. Auch an bewölkten Tagen sollte besonders die empfindliche Haut von Kindern nicht ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden. Die Experten der DRK-Bergwacht empfehlen zusätzlichen Schutz durch Sonnenhut und -brille.

7. So planen Sie die Tour im Vorfeld

Bei der Planung einer Tour für die ganze Familie sollten Wanderer darauf achten, so zu planen, dass auch der schwächste Teilnehmer der Gruppe ohne zu große Anstrengungen mithalten kann – und ohne die Lust zu verlieren.

Laut der DRK-Bergwacht ist vor allem Abwechslung wichtig für wandernde Kinder. Bei einem Familienausflug macht es keinen Sinn, sehr ehrgeizige Etappenziele ins Visier zu nehmen. Angegebene Wegzeiten in Wanderführern gelten bei Familienausflügen nicht. Die Zeiten müssen für einen Ausflug mit Kindern mindestens verdoppelt werden. Ratsam ist es auch, Touren so auszuwählen, dass Kinder sich auch abseits des Weges frei bewegen können.

(dpa/tmn)

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