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Extra für Dirk Köhler entwickelt: Kühlschrankmagnet bestellt Pizza auf Knopfdruck

Ein Pizzalieferdienst bringt ab kommendem Sommer ein originelles Gadget unter seine Kundschaft. Der „VIP Fridge Magnet“ besteht aus einem Bluetooth-fähigen Kühlschrankmagneten, der mit einem Klick Bestellungen aufgibt.

Pizzamagnet für den Kühlschrank

Pizzamagnet für den Kühlschrank

(pte) – Noch muss Rollstuhlbasketball-Nationalspieler Dirk Köhler, dank ROLLINGPLANET Deutschlands bekanntester Margherita-Liebhaber, warten – denn der Pizzadienst „Red Tomato“, der das Gadget unters Volk bringt, liefert nur in Dubai.

„Revolution des Pizzabestellens“

Red Tomato rührt im Web bereits kräftig die Werbetrommel für sein kommendes One-Click-Bestellinstrument. In einem Werbefilm in Kinotrailer-Stil, der sich „nur an Pizzaliebhaber“ richtet, verkündet man gar die Revolution des Pizzabestellens (siehe Video unten).

Die Technik hinter dem intelligenten Magneten hingegen ist vergleichsweise einfach gehalten. Das am Kühlschrank haftende Elektronik-Spielzeug ist mit einem Bluetooth-Sensor und Speicherchip ausgestattet. Mithilfe des eigenen Smartphones und der Red-Tomato-App kann man auf diesen zugreifen und über eine einfache Oberfläche seine Lieblingspizza und Adressdaten einspeichern.

Einmal konfiguriert, nutzt der Magnet das Handy, um per Knopfdruck eine Order an den Lieferdienst zu versenden. Der Kunde erhält schließlich eine SMS als Bestätigung und muss nur noch auf den Boten mit dem heiß ersehnten, belegten Teigfladen warten.

Zukunftsträchtiges Konzept?

Gadget: Kühlschrankmagne

Gadget: Kühlschrankmagnet bestellt Pizza per Tastendruck (Foto: Red Tomato)

Marketingberater Christian Mikolasch hält den Kühlschrankmagneten für eine sehr innovative Idee. „Branding über Kühlschrankmagnete ist an sich nichts Neues. Das gibt es schon lange“, erklärt Mikolasch.

„Hier sehen wir ein gängiges Konzept, das mithilfe neuester Technologie wiederaufbereitet wird. Ich finde das einfallsreich und erfolgsversprechend.“ Der Experte begrüßt prinzipiell neue Ideen, die Technik mit Nützlichem verbinden. Ob sich die massenhafte Verteilung von Bluetooth-Chips tatsächlich rentieren wird, bleibt jedoch abzuwarten.

Der magnetische Bestellknopf wird seiner Einschätzung nach auch keine Einzelerscheinung bleiben. In Zukunft werden auch andere Unternehmen versuchen, ihre Marke mit ähnlichen Konzepten in den Haushalten zu etablieren, so seine abschließende Prognose. Den direkten Draht vom Kühlschrank zur Lieblingspizza wird es jedoch – vorerst – nur in Dubai geben.

Video

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1 Kommentar

  • Alvaro Manuel

    Die Idee ist auf jeden Fall toll. Bin sehr spannt, was man in Zukunft noch alles davon auf den Markt sehen wird, denn ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es richtig gut ankommt.

    11. April 2012 at 10:41

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