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15 Kommentare

  • Jan

    Darf man mal fragen, was man mit dieser Rubrik erreichen will? Es wird wohl kaum einen interessieren, was in einer Zwanzigtausend-Seelengemeinde auf irgendeinem Behindertenparkplatz passiert. Zumal es wahrscheinlich illegal ist, hier ein ‚public shaming‘ anzuzetteln. Also entweder macht man sich die Mühe, ruft die Polizei oder das Ordnungsamt, weil man da parken will, oder man macht sich die Mühe und stellt den Fahrer zur Sprache. Aber hier interessiert das wirklich keinen Furz.

    8. August 2014 at 10:41
  • Scharik

    Ach Jan, das würde ich jetzt nicht so ohne weiteres behaupten.

    Zumal auch diese, ich sag mal, besonders liebenswerten Parkplatzbenutzer, davon ausgehen müssen, auch noch an anderer Stelle und in vielleicht in weitaus bedrückenderer Situation, benannt werden.; zeigt es doch auch deren besondere Sozialverträglichkeit und auch deren persönliche Möglichkeit, sich an Gegebenheiten außerhalb ihres Horizontes anzupassen.

    8. August 2014 at 12:17
  • Jan

    Die werden nie davon erfahren. Also ist es sinnlos und damit Zeitverschwendung.

    8. August 2014 at 12:45
    • ROLLINGPLANET
      Rollingplanet

      Firmen werden von uns informiert, dass wir sie veröffentlichen. Die Reaktionen inkl. Androhung von Rechtsmitteln zeigen, dass das wirkt – vielleicht sind wir ja naiv, aber wir denken schon, dass sich ertappte Firmen zwei Mal überlegen, ob sie bei nächster Gelegenheit einen Behindertenparkplatz missbrauchen.

      8. August 2014 at 12:53
  • Jan

    Dazu bedarf es ja keiner Veröffentlichung. Da steht eine Telefonnummer drauf, also anrufen. Und wenn die Firma komisch drauf reagiert, kann man ja immer noch was drüber schreiben. Wie jetzt ist es eine Nicht-Meldung. Und welche Androhung von Rechtsmitteln soll es denn geben? Dass irgendwann dieses Auto da gestanden haben soll und es jemand privat fotografiert hat? Da möchte ich den Richter sehen, der da ein Bußgeld ausspricht.
    Der Sinn des Ganzen sollte doch eigentlich sein, Verständnis für die Sinnhaftigkeit von Behindertenparkplätzen zu schaffen. Leute, die diese Webseite lesen, haben sie garantiert. Und andere wird man durch öffentliches Bloßstellen sicher nicht davon überzeugen, eher das Gegenteil.

    8. August 2014 at 13:02
  • Scharik

    Hallo Jan, da scheinen Sie etwas nicht richtig verstanden zu haben.
    Nicht die Macher von Rollingplanet sind es, die „Rechtsmittel androhen“, sondern die ertappten Missetäter reagieren mit eben einer solchen Androhung von „Rechtsmitteln“,
    was eben auch wahrscheinlich ein Zeichen von schlechtem Gewissen ist.
    Genau so hat Rollingplanet das auch um 12.53 h gepostet.
    Bittre eben noch einmal genau lesen .

    Gruß. Scharik

    8. August 2014 at 13:37
  • Scharik

    … und vielleicht noch eine Kleinigkeit, lieber Jan:

    Sie schreiben, dass “ Der Sinn des Ganzen sollte doch eigentlich sein, Verständnis für die Sinnhaftigkeit von Behindertenparkplätzen zu schaffen“.

    Die sogenannten Behindertenparkplätze sind Bestandteil der Deutschen Straßenverkehrsordnung (StVo).
    An diese haben sich alle Verkehrsteilnehmer innerhalb der für sie gültigen Abschnitte dieser StVo zu halten.
    Dieses hat immer zu gelten und es bedarf eigentlich keiner „Schaffung von Verständnis“ für einzelne Verkehrsteilnehmer.
    Eine Rote Ampel z.B. ist ja auch deutlich mehr, als eine Empfehlung.

    8. August 2014 at 13:45
  • Jan

    Natürlich ist ein Behindertenparkplatz mehr als eine Empfehlung. Aber es ist unserer Gemeinschaft weniger wichtig als eine rote Ampel, was man ja an den Strafen sieht, die beim jeweiligen Verstoß anfallen.
    Allerdings beruht jede ‚Vorschrift‘ auch darauf, dass die Gesellschaft diese versteht und als berechtigt sieht. Fehlt die gesellschaftliche Akzeptanz, kann man noch so viele Behindertenparkplätze einrichten, sie werden einfach zugeparkt. Und da ändern auch 15 Euro, die zu zahlen sind, nichts dran. Und dass jemand Rechtsmittel androht zeigt ja, dass eine Veröffentlichung eher den gegenteiligen Effekt hat.

    Zumal ich mich in diesem konkreten Fall im übrigen frage, welcher Rollstuhlfahrer bei diesem schmalen Behindertenparkplatz überhaupt aus seinem Auto kommen soll. Hier scheint es also noch mehr kommunale Probleme zu geben als nur die fehlende Akzeptanz in der Bevölkerung.

    9. August 2014 at 11:19
  • Scharik

    Hallo Jan, bezüglich der vermuteten „kommunalen Probleme, kann ich mich ganz gut Ihrer Ansicht anschließen -der betreffende Parkplatz schein tatsächlich nicht die Normbreite für Rollstuhlparkplätze zu haben. Ein Problem, mit welchem wir oft und allenortens zu tun haben.

    Was die kommunale WERTIGKEIT solcher Parkplätze angeht, gibt es allerdings auch Unterschiede. Nach längerem und ernsthaften Einwirken von uns „Behindis“ auf die Kommune, z.B. auch durch Veröffentlichen in den Kommunalmedien und der bildlichen Veröffentlichung in selbst produzierten Flyern und Auslage in z.B. Arztpraxen, werden diese ertappten Sünder nun rigoros abgeschleppt. Es ist sogar so, das der örtliche Abschlepper sich darauf eingelassen hat, die Kosten tatsächlich vom Verursacher einzutreiben.
    Wir Berechtigten können also, wenn wir dies wünschten, selbst den Abschlepper anrufen, ohne dafür zuerst in Leistung treten zu müssen.
    Dies alles ist wohl nur dem Umstand geschuldet, dass wir sehr lange und penetrant Bildchen gemacht und veröffentlicht haben. Das hat übrigens auch dazu geführt, dass diese Parkplätze nun kaum noch von Eingeborenen fehlbesetzt werden, sondern in der Regel nur noch von Extraterritorialen
    🙂
    Sie müssen natürlich nicht, aber glauben Sie ruhig einem jahrzehntelangen Vierrädler, ein Vertrauen auf die Selbsteinsicht, die Sozialkompetenz oder sogar die menschliche Vernunft, hat ein Fehlverhalten in dieser Hinsicht noch nie verhindert.

    9. August 2014 at 16:46
  • Jan

    Ich glaube es und es freut mich.

    Allerdings; Dass das Auslegen von Flyern in Arztpraxen Sinn macht, bestreite ich ja gar nicht. Aber keiner dieser Falschparker liest dieses Forum. Und auch nicht deren Kunden. Und auch nicht deren Freunde, Angehörige. Ich bin mir sicher, dass meine Freunde, etc. nicht auf Behindertenparkplätzen parken, weil sie um die Problematik wissen. Sie lesen aber nicht diese Webseite, warum sollten sie auch.

    9. August 2014 at 18:40
  • Scharik

    Hallo Jan, zunächst wünsche ich Ihnen einen schönen Sonntag.

    Also mich persönlich freut es eher nicht, so wie anscheinend Sie, dass „ein Vertrauen in …. oder sogar die menschliche Vernunft, ein Fehlverhalten in dieser Hinsicht noch nie verhindert hat“. 😉

    Ansonsten wundere ich mich auch immer, was andere Menschen so lesen, sehen oder tun. Das ist oft etwas ganz anderes, was ich so von denen gedacht habe – auch eine menschliche Eigenart.
    Ich bin nun wenig missionarisch veranlagt, und irgendwelche Fahnen für irgendwelche Webseiten zu schwenken, liegt mir nicht nah. Gute Sachen allerdings, unterstütze ich einigermaßen und gerne.

    Warum lesen Sie eigendlich „Rollingplanet“? Wie sind Sie hierauf gestoßen?
    Nun alles Gute für Sie! Bleiben Sie neugierig und schauen Sie ruhig mal wieder vorbei; Oft lohnt es sich.

    10. August 2014 at 09:20
  • Matthias Grumpelt

    Die Apothekehelferin wollte bestimmt nur ein Medikament einer Patientin bringen. Ich helfe öfters behinderten Menschen über die Straße. Dies werde ich jetzt nicht mehr tun, wenn kein Schild vorhanden ist.
    Warum sind wir Menschen so streitsüchtig, wenn ein anderer mal kurz das Auto hinstellt, an einen Platz der zu 99 Prozent leer steht.

    16. August 2014 at 12:00
  • Thomas

    “ Ich helfe öfters behinderten Menschen über die Straße. Dies werde ich jetzt nicht mehr tun, wenn kein Schild vorhanden ist.“

    Das ist ein tolles Bild 🙂
    Ich stelle mir gerade vor, wie öters behinderten Menschen über die Straße geholfen wird.
    Ganz abgesehen, dass dies in der Regel garnicht nötig ist, ganz im Gegensatz vielleicht zu einem alten Menschen. Aber der ist eben nur alt.

    Welches Schild meinst Du denn eigentlich?
    „Hier müssen sie Behinderte über die Straße bringen“ ?

    Also ich würd ohne solch ein Schild auch Niemandem über die Straße helfen.

    16. August 2014 at 16:28
  • Dani

    @MatthiasGrumpelt: Behindertenparkplätze sind leider nicht zu 99 Prozent frei – sondern sehr oft belegt durch Nichtberechtigte. Was soll denn deiner Meinung nach jetzt ein Berechtigter tun? Wie lange soll er angemessenerweise warten, bis er feststellt, ob hier ein dreister Dauer-Falschparker steht oder nur eine 2-minütige Arzneimittellieferung erfolgt? Man erkennt das halt nicht und das ist oft genug das Problem, auch bei anderen Verkehrssituationen. Wie lange soll ich mich z. B. verbotenerweise in zweite Reihe oder den fließenden Verkehr stellen, um zu erkennen, ob jmd. dort unberechtigt dauer-parkt oder nur „mal eben zur Bank“ war?

    17. August 2014 at 15:04
  • Peter

    Lieber Matthias Grumpelt,
    ich verstehe deine Ansicht und dein Glaube an die „Gute Absicht“ der Apotheke.

    Der Grundsatz „der Zweck heiligt die Mittel“ ist in diesem Fall keine Rechtfertigung für das Benutzen dieses Behindertenparkplatzes.
    Ich weiß natürlich nicht, in wie weit du schon Kontakt oder Erfahrung mit Rollstuhlfahrern hattest aber verbringe doch mal einen Tag mit einer solchen Person oder wenn du dich traust, verbringe selbst mal einen Tag im Rolli. Mit allem was dazu gehört und du wirst merken, wie wichtig ein solcher Parkplatz für die betroffenen Personen ist.
    Denn sie sind nicht auf den Parkplatz angewiesen, weil er so schön nah am Eingang ist…denk mal drüber nach.
    Dabei lassen wir mal außer Acht, dass dieser Parkplatz tatsächlich etwas eng bemessen ist. Denn das ist wieder ein anderes Thema.

    16. Oktober 2014 at 11:50

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