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Filmfest Dresden beginnt – und ist erstmals teilweise barrierefrei

Das höchstdotierte Kurzfilm-Festival seiner Art in Europa hat dieses Jahr das Schwerpunktprogramm „Inklusion: Unmöglich“.

Das Filmfest Dresden geht vom 4. bis 9. April 2017. (Foto: Filmfest Dresden)

Das Filmfest Dresden geht vom 4. bis 9. April 2017. (Foto: Filmfest Dresden)

Im Dresdner Kino Schauburg wird heute um 19 Uhr wieder der rote Teppich ausgerollt. Mit cineastischen Leckerbissen beginnt das Filmfest Dresden 2017. Gleich nach der Eröffnungsfeier flimmern die ersten der 63 im nationalen und internationalen Wettbewerb nominierten Kurzfilme über die Leinwände. Sie wurden unter mehr als 2000 Einsendungen aus 94 Ländern ausgewählt. Bis zum 9. April konkurrieren Produktionen aus 25 Ländern um die „Goldenen Reiter“, wie die Trophäen heißen. Mit Preisgeld von insgesamt 66.000 Euro zählt das Filmfest Dresden zu den höchstdotierten Festivals seiner Art in Europa.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgaben steht Syrien. Allein 13 Streifen stellen das bürgerkriegsgeschüttelte Land und seine Probleme, aber auch das international renommierte syrische Autorenkino der 1970er und Werke aus den 1990er Jahren vor. Ein Sonderfilmprogramm greift das Thema Inklusion auf, die Retrospektive setzt sich mit dem Filmerbe der DDR auseinander.

„Kino ohne Barrieren“ verspricht das Festival in diesem Jahr. „Das Filmfest Dresden soll ein Festival für alle sein! Deshalb bieten wir in diesem Jahr ausgewählte Filmprogramme erstmalig barrierefrei an und ermöglichen damit unter anderem auch Menschen mit Seh- oder Höreinschränkungen Zugang zum Festival. Auch inhaltlich setzen wir uns mit der Frage nach gesellschaftlicher Teilhabe und unseren alltäglichen Barrieren im Kopf auseinander.“ Die Veranstalter kooperieren dabei mit dem Festival Look & Roll und werden unterstützt durch die Landesdirektion Sachsen.

Details zum barrierefreien Programm finden sich hier: Filmfest-Dresden

(RP/PM/dpa)

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