Flashmob-Aktion mit und für Menschen mit Behinderung

Ungefähr 200 Mitmacher werben in Mainz für das Thema Inklusion.

Sozialministerin Malu Dreyer (ganz vorne, 3.v.l.) begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Flashmob Inklusion unter dem Motto „Leben wie alle – mittendrin von Anfang an“ (Foto: inklusion.rlp.de)

Rund 200 Menschen haben sich heute in Mainz in einer mehr oder minder spontanen Aktion für eine bessere Integration von behinderten Menschen eingesetzt. Damit solle das Thema Inklusion in der Öffentlichkeit bekannter gemacht werden, sagte Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) bei der Veranstaltung auf dem Mainzer Gutenbergplatz. Der Begriff Inklusion umfasse das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung in allen Lebensbereichen wie Schule, Arbeit, Wohnen und Freizeit. Zu der Veranstaltung war kurz zuvor über das Internet aufgerufen worden.

Behinderte und nichtbehinderte Teilnehmer malten dabei auf den Boden und auf Papier Bilder, die zeigen sollten, wie sie selbst Inklusion erleben oder was sie mit ihr assoziieren. Anschließend wurden die Bilder zu einem Mosaik zusammengesetzt.

„So leicht kann Inklusion gelingen“

Um möglichst viele junge Leute auf das Thema Inklusion aufmerksam zu machen, sei die Idee des „Flashmobs“ aufgekommen, sagte Dreyer. „Das spontane Miteinander der Teilnehmer zeigt, wie leicht Inklusion gelingen kann“, fügte die SPD-Politikerin hinzu.

Auch der Behindertenbeauftragte von Rheinland-Pfalz, Ottmar Miles-Paul, zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung. Es seien weit mehr Teilnehmer gekommen als erwartet, sagte er. Wichtiger als die Teilnehmerzahl sei jedoch die Vielfalt der Beteiligten, die aus unterschiedlichen Schulen, Vereinen, Wohnprojekten oder Integrationsbetrieben stammten. „Damit setzen wir ein Zeichen, wie toll es ist, wenn Menschen mit und ohne Behinderung miteinander leben“, betonte Miles-Paul.

Weitere Bilder und Infos: http://inklusion.rlp.de

(dapd)

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