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Flughafen Saarbrücken verspricht, Reisen für Behinderte zu erleichtern

Bei der Unterschrift: Flughafen-Chef Schwan und Ministerin Bachmann

Monika Bachmann, Ministerin für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport hat gemeinsam mit dem Direktor des Flughafens Saarbrücken, Prof. Dr. Friedhelm Schwan, und Angela Staub, Vorsitzende der Landesvereinigung Selbsthilfe e.V., sowie Vertretern von Behindertenverbänden am 19. Januar 2012, eine Zielvereinbarung zur Herstellung von Barrierefreiheit unterzeichnet.

Die Unterschriften erfolgten auf dem Flughafen Saarbrücken in Ensheim. Durch die Zielvereinbarung mit dem Flughafen Saarbrücken sollen Flugreisen für Menschen mit Behinderung erleichtert werden.

Die zu erreichenden Ziele der Vereinbarung haben die saarländischen Behindertenverbände Sozialverband VdK-Saarland e.V., SoVD Sozialverband Deutschland-LV Rheinland-Pfalz/Saarland und Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband Saarland e.V. (zum Themenschwerpunkt Multiple Sklerose) unter Federführung der Landesvereinigung Selbsthilfe e.V. in Zusammenarbeit mit dem Landesbehindertenbeauftragten Wolfgang Gütlein und dem technischen Team des Flughafens Saarbrücken erarbeitet.

Sozialministerin Bachmann:

„Ich freue mich, dass die saarländische Zielvereinbarung zur Herstellung von Barrierefreiheit beim Flughafen Saarbrücken unterzeichnet wird. Dadurch wird ein zentrales Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention unterstützt, nämlich Menschen mit Behinderung mehr Selbstbestimmung, eine unabhängige Lebensführung und uneingeschränkte Teilhabe zu gewährleisten“.

Professor Schwan:

„Am Flughafen Saarbrücken ist in den vergangenen Jahren bereits vieles für Reisende mit Behinderungen getan worden: Der Medical-Lift zum Beispiel ermöglicht einen leichten Übergang von und zu den Flugzeugen und die Mitarbeiter sind geschult, um den barrierefreien Transfer von Betroffenen vom Rollstuhl ins Flugzeug zu gewährleisten. Mit Unterzeichnung der Zielvereinbarung verpflichtet sich der Flughafen Saarbrücken zur weiteren barrierefreien Ausgestaltung des Parkhauses und der An- und Abflughalle.“

Dies betrifft sowohl die bauliche Einrichtung des Flughafens als auch die Ausstattung und die Information für behinderte Flugpassagiere und ihre Begleitung. Im Gegenzug dazu verpflichten sich die Verbände, ihre Mitglieder über das Angebot zu informieren und das Unternehmen bei der Umsetzung zu unterstützen.

„Auch in Zukunft wird die Landesregierung mit dem Landesbehindertenbeauftragten, Wolfgang Gütlein, die Behindertenverbände bei der Realisierung von Zielvereinbarungen unterstützen, um Barrierefreiheit und damit uneingeschränkte Teilhabe zu erreichen“, sagt Ministerin Bachmann.

Über den Zeitplan für die Zielvereinbarung wurde in der Pressemitteilung nichts mitgeteilt.

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