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Forderung: Die Praxisgebühr muss weg

Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Sie benachteiligt insbesondere chronisch kranke, behinderte und ältere Menschen. Der SoVD Sozialverband Deutschland fordert deshalb, diese Regelung zu ändern.

In einer heute veröffentlichten Erklärung erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer zur aktuellen Diskussion über die Praxisgebühr:

Die Praxisgebühr benachteiligt insbesondere chronisch kranke, behinderte und ältere Menschen. Sie werden für eine Gebühr zur Kasse gebeten, die als Steuerungsinstrument zur Absenkung der Arztbesuche nachweisbar untauglich ist.

Diesen einseitigen Belastungen der Versicherten erteilt der SoVD eine klare Absage. Um zu mehr Solidarität in der Gesetzlichen Krankenversicherung zurückzukehren, muss die Praxisgebühr zu Gunsten eines gerechteren Finanzierungsmodells fallen.

Durch eine höhere Beitragsbemessungsgrenze könnte die Finanzierungsbasis der GKV in einem ersten Schritt deutlich verbessert werden. Damit zudem der Wiedereinstieg in ein paritätisch finanziertes und bedarfsorientiertes Gesundheitssystem gelingt, ist die Einführung einer Bürgerversicherung erforderlich.

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