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Fragt Angie den Hubsi: Wie geht es denn unseren Behinderten?

Na, könnte besser sein, antwortet dieser und weist auf das Fachkräftepotenzial behinderter Menschen hin. Danach versuchen beide, den Adenauer nachzumachen.

Hubert Hüppe begrüßt in seinem Büro Bundeskanzlerin Angela Merkel, und beide versuchen, staatsmännisch wie Adenauer ihre Händchen zusammenzuhalten (Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann)

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben miteinander geplaudert. Dabei stand die Ausbildung und Beschäftigung behinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt im Mittelpunkt.

„Zu den Beschäftigungshemmnissen gehören vor allem unflexible Unterstützungsleistungen. Diese sind entweder an Einrichtungen gebunden oder setzen bürokratische Hürden für Betriebe“, so Hubert Hüppe, der vor kurzem die Konferenzreihe „Unternehmen inklusive Arbeit“ startete, um Betriebe zu informieren und sie zu motivieren, behinderte Menschen zu beschäftigen (ROLLINGPLANET berichtete: Kampagne: „Unternehmen inklusive Arbeit“).

“Eine Chance auch für den Betrieb“

Die Bundeskanzlerin begrüßte laut einer Pressemitteilung die Initiative des Behindertenbeauftragten. „Auf der Konferenzreihe erfahren Unternehmen anhand konkreter Beispiele, wie Menschen mit Behinderung erfolgreich im Betrieb eingebunden werden können. Die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung ist eine Chance, auch für den Betrieb“, erklärte demnach die Bundeskanzlerin. Menschen mit Behinderung sollten stärker selbst bestimmen, wo und wie sie ausgebildet werden und arbeiten.

Weitere Gesprächsthemen waren unter anderem die Situation von Kindern und Jugendlichen, die insbesondere in den 50er bis 70er Jahren in Heimen der Behindertenhilfe misshandelt wurden, und die politische Teilhabe behinderter Menschen.

(PM)

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1 Kommentar

  • Monika Schwaiger

    Taten statt leerer Worthülsen!

    6. November 2012 at 15:52

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