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Frauen sehen mittwochs am schlimmsten aus

Wirkung von Alkohol und Zucker zeigt sich nach 72 Stunden, Schlafmangel ist nach 48 Stunden im Gesicht zu erkennen.

Ist denn heute schon wieder Mittwoch? (Foto: stefane/pixelio.de)

Frauen sehen mittwochs um 15:30 Uhr am schlimmsten aus und fühlen sich zu diesem Zeitpunkt auch am schlechtesten. Dies jedenfalls ist das Ergebnis einer Studie eines auf Hautprodukte spezialisierten Unternehmens, über deren wissenschaftliche Seriösität jedoch wenig bekannt ist. Und vermutlich weil Männer die ganze Woche über beschissen aussehen (und weniger Kosmetika kaufen), wurden die offensichtlich erst gar nicht in die Untersuchung einbezogen.

Den Auswertungen zufolge trinken 46 Prozent der Frauen Alkohol an den Wochenenden. 37 Prozent haben montags die schlechteste Nacht und bekommen somit den wenigsten Schlaf. Mittwochs hingegen sind sie beruflich am meisten gestresst. Wenn all diese drei Faktoren zusammengefasst werden, ergibt das ein unschönes Ergebnis der weiblichen Erscheinung am Mittwochnachmittag.

Der Studie zufolge beanspruchen Giftstoffe in Alkohol und Zucker die Haut enorm, was sich jedoch auch erst nach 72 Stunden erkenntlich zeigen kann. Schlafmangel hingegen macht sich 48 Stunden später im Gesicht bemerkbar und lässt demnach Frauen mittwochs am ältesten aussehen. Donnerstagabend soll das körperliche und psychische Chaos jedoch wieder abnehmen, wodurch sich Frauen an diesem Tag am attraktivsten finden.

Rauchen macht hässlich

„Übermäßiger Alkoholkonsum wirkt sich negativ auf die Gesundheit und damit auch auf die Haut aus. Zudem leidet die Schlafqualität darunter, da aufgrund der fehlenden REM-Phasen der Schlaf weniger erholsam ist“, erläutert Norbert Kohrgruber, Facharzt für Dermatologie. Es gebe jedoch auch Untersuchungen, die belegen, dass Alkohol in geringer täglicher Dosis positive Effekte auf die Durchblutung und Haut hat und von Kardiologen sogar empfohlen wird. Eine stärkere Belastung für das Aussehen sei diesbezüglich vielmehr das Rauchen.

Dass montags der Schlaf am schlechtesten sei, ist für Kohrgruber nachvollziehbar. „Hier beginnt der Alltag wieder. Das ist oft belastend“, sagt er. Donnerstags hingegen kommen Berufstätige dem Wochenende näher, was sich auf das allgemeine Wohlgefühl positiv auswirkt. „Die Studie ist schon plausibel und intuitiv erklärbar – es stellt sich nur die Frage, wie sie durchgeführt wurde“, so Kohrgruber

Ein alltägliches Wohlgefühl ist laut dem Dermatologen nicht möglich. „Das Wohlgefühl wird schließlich auch individuell anders definiert. Während es für die einen die Abwesenheit von Unglück ist, brauchen andere ein positives Erlebnis“, stellt Kohrgruber fest. Am besten jedoch fühle man sich, wenn ein unangenehmes Ereignis überwunden wurde.

(RP/pte)

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