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Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme machen Party

Menschen mit Behinderung und Stolz feiern bei Pride Parade in Berlin.

Pride Parade 2014

Pride Parade 2014

Pride Parade 2014

Pride Parade 2014

Pride Parade 2014

„Rollt, humpelt, tastet euch vor“: Dieser Aufforderung sind am Samstag in Berlin laut Angaben von dpa etwa 2000 Menschen gefolgt – doppelt so viele wie bei der Premiere im vergangenen Jahr. Auf der Pride Parade feierten Menschen mit körperlichen Behinderungen, psychischen Problemen und Lernschwierigkeiten sowie Unterstützer gemeinsam.

Eingeladen waren „Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Taube und Normalgestörte“. Konkrete politische Ziele verfolgten die Demonstranten nicht – es ging ihnen darum, sich zu feiern und zu zeigen, wie sie sind. Pride heißt „Stolz“.

Am späten Nachmittag gab es ein Bühnen-Programm, unter anderem mit Rap in Gebärdensprache sowie Gitarrenmusik von einer blinden Mutter und ihrer Rollstuhl fahrenden Tochter. Außerdem sollten dort die Empfänger der „Glitzernden Krücke“ für die Diskriminierung von Behinderten bekanntgegeben werden (zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch nicht erfolgt, wir werden berichten).

(RP/dpa/Fotos: Maurizio Gambarini)

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4 Kommentare

  • Attila Megyesi

    Schaaade, dass Berlin sooo weit weg ist von Karlsruhe 🙁

    12. Juli 2014 at 22:45
  • Ivy Red Jacket

    so was hätteich in meiner stadt auch gerne. wohnen in Bielefeld

    13. Juli 2014 at 09:10
  • Silvia Wölki

    Oder in Gütersloh. Wäre auch nicht schlecht.

    13. Juli 2014 at 14:14
  • Feiern

    Es war sooo toll! Um jemanden zu zitieren: „Endlich normale Menschen!“ Schade. dass wir schlecht geplant hatten und schon vor dem Abschlussprogramm nachhause musste. Wir kommen nächstes Jahr wieder!
    Ich fand super, dass auch so viele Feminist*innen da waren – Emanzipation gehört zusammen, gemeinsam sind wir stark!

    13. Juli 2014 at 20:59

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