""

Frittierte Tiefkühlgerichte erhöhen Risiko für Prostatakrebs

Männer, wenn’s zwickt: Weniger Pommes frites und Hähnchennuggets essen (falls es dann nicht schon zu spät ist).

Erst Pommes, dann Prostatakrebs? (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

Erst Pommes, dann Prostatakrebs? (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

Der häufige Verzehr von frittierten Tiefkühlgerichten kann das Risiko für Prostatakrebs erhöhen. Das hat eine aktuelle Studie aus den USA ergeben. Männer, die mindestens einmal in der Woche frittierte Tiefkühlkost wie Pommes frites, Hähnchennuggets oder in Fett gebackenes Gebäck wie Doughnuts esse, seien um 35 Prozent stärker prostatakrebsgefährdet als andere, die höchstens einmal im Monat zu diesen Produkten greifen. Das teilte der Berufsverband Deutscher Internisten in Wiesbaden mit.

Beim Erwärmen von Essen bei sehr hohen Temperaturen, wie es beim Frittieren der Fall ist, kann Acrylamid entstehen. Dieser Stoff stehe im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen, so der Berufsverband der Deutschen Internisten. Insbesondere dann, wenn Verbraucher zum Garen der Tiefkühlkost immer wieder dasselbe Frittierfett verwenden, bestehe die Möglichkeit, dass neben Acrylamid auch andere Stoffe entstehen, die potenziell krebserregend seien.

In Deutschland sterben knapp drei von 100 Männern an Prostatakrebs.

(RP/dpa/tmn)

Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

KOMMENTAR SCHREIBEN